Weiterer Rettungsversuch für SCF

Neuer Versuch: Spenden-Seite für den SCF

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Inhaber einer Werbeagentur Christopher Koye und Stadtrat Markus Droth starten mit der Spenden-Seite einen weiteren Rettungsversuch für den SCF.

Nachdem zur Rettung des von einer Insolvenz bedrohten Brucker Traditionsvereins dringend 100.000 Euro benötigt werden und die Spenden nach zwei Info-Veranstaltungen durch den vorläufigen Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Oliver Schartl, und durch den Initiativkreis „fußballbegeisterter Unterstützer“ nur mäßig fließen, haben Christopher Koye, Inhaber einer Werbeagentur, in Absprache mit Stadtrat Markus Droth, dem Initiator des Initiativgruppe, einen weiteren „Rettungsversuch“ eingeleitet.

Fürstenfeldbruck – Mit einer Spenden-Crowd-Funding-Seite im Internet unter www.rettet-den-scf.de versuchen sie weitere Gelder zu requirieren. Die Abwicklung läuft über PayPal auf das Treuhandkonto, das für den SCF eingerichtet ist, zudem auch der vorläufige Insolvenzverwalter Zugriff hat, so dass völlige Transparenz gegeben ist.

„Wir wollen den Verein, der sportlich seit 1919 auf hohem Niveau aktiv ist, unbedingt retten“, sagt Droth Die Ursachen für die heutigen Probleme sind Aktivitäten aus den Jahren 2010-13 des damaligen und heute nicht mehr aktiven Vorstands. „Wir möchten dem SCF in eine neue Ära verhelfen“, bittet Droth um Unterstützung. „Mit dem bereits vor drei Jahren eingeschlagenen Weg zur Sanierung des Vereins, mit neuen Mitgliedern, neuer Energie und voller Transparenz.“

Gesichter der Retter sollen an Wand gedruckt werden

Auf der Internetseite werden die „Retter“ sofort sichtbar, wenn sie es möchten. „Die Spender bekommen ein Gesicht – und damit auch die Rettung“, sagt Droth. Auch die Summe ist jederzeit erkennbar. Bisher (Stand: 23.2.2018) haben 34 „Retter“ 2.240 Euro auf diesem Wege gespendet. Sollte die Rettung gelingen, wird geplant, eine Art „Retter-Wand“ mit den Gesichtern der Spenderl gedruckt großformatig beispielsweise am Eingang des Vereinsgeländes zu platzieren. Nachdem die Initiativgruppe selbst schon 3.000 Euro zusammengebracht hat, fehlen allerdings immer noch gut 95.000 Euro. Sollte die Summe von 100.000 Euro bis Ende Februar nicht zustande kommen und das Insolvenzverfahren eröffnet werden, werden die Spenden wieder zurückgezahlt.

Dieter Metzler

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