Richtfest für Erweiterung des Kinderhauses am Keltenbogen

Sehnlichst herbeigewünscht

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Feierten Richtfest für die Erweiterung des Kinderhauses (vorne von links): Zimmerer Johann Schlemmer, Vizebürgermeister Alfons Schlecht, Zimmerer Martin Winkler, Bürgermeister Erwin Fraunhofer sowie das Architektenehepaar Barbara Rieder-Bauer und Stephan Bauer.

Jesenwang – Voraussichtlich im November dieses Jahres wird die Erweiterung des Jesenwanger Kinderhauses am Keltenbogen in Betrieb gehen. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Das bestätigte Bürgermeister Erwin Fraunhofer beim Richtfest, das nun etwas verspätet gefeiert wurde.

Tatsächlich sind die Arbeiten den Feierlichkeiten ein klein wenig voraus gewesen. Denn der Rohbau wurde nach dem Spatenstich im September bereits Ende vergangenen Jahres fertiggestellt. Weil er sich im Januar besseres Wetter erhofft hatte, verlegte Fraunhofer das Richtfest aber. Beinahe hätte ihm Sturmtief Friederike einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch die Jesenwanger hatten Glück. Zimmerer Martin Winkler von der ortsansässigen Zimmerei Schlemmer konnte den Richtfestspruch bei Sonnenschein und nur ein paar wenigen Graupelkörnern sprechen.

Vier Kindergarten- und zwei Krippengruppen

Vier Kindergarten- und zwei Krippengruppen finden künftig in dem Gebäude Platz. Vor allem die Kindergartenkinder warten sehnlichst auf die Fertigstellung. Die derzeitigen Räume im Rathaus platzen bereits aus allen Nähten. Nach der Eröffnung im Spätherbst werden am Keltenbogen aber vorerst nur die Räume im Erdgeschoss genutzt. Das Obergeschoss lässt die Gemeinde dennoch komplett ausbauen. Fraunhofer rechnet damit, dass die restlichen Räume spätestens in zwei bis drei Jahren benötigt werden – auch weil Jesenwang zwei neue Baugebiete mit Wohnraum für Einheimische plant. Im Bereich der Adelshofener und Römerstraße sowie an der Poststraße werden in den kommenden Jahren wohl einige junge Familien zuziehen, die dann auch eine Kinderbetreuung benötigen. Überhaupt sagt Fraunhofer: „Die Kinderbetreuung nimmt immer mehr zu.“ 

Zeitlich voll im Plan

Mit dem Ausbau des Obergeschosses habe der Gemeinderat nachhaltig geplant. „Eine spätere Aufstockung des Hauses wäre uns ungleich teurer gekommen“, sagte der Rathauschef beim Richtfest. Schon jetzt kostet die Erweiterung knapp 2,7 Millionen Euro. Dabei wird es nach derzeitigem Stand auch bleiben. „Wir liegen im Kostenrahmen“, erklärte Fraunhofer. Planer Stephan Bauer ist zuversichtlich, dass das auch so bleibt. Auch zeitlich liege man voll im Plan, bestätigte der Architekt. 

Andreas Daschner

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