In Rekordzeit ist der Rohbau des neuen Bauhofgebäudes entstanden

Richtfest für Bauhof

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In Rekordzeit ist der Rohbau des neuen Bauhofgebäudes entstanden, für das jetzt zahlreiche geladene Gäste Richtfest feierten.

Olching –  Gerade einmal ein halbes Jahr nach dem Spatenstich wurde nun Richtfest gefeiert. Aber nicht nur beim Zeitplan, sondern auch beim Budget liegt man laut Bürgermeister Andreas Magg bislang voll im Rahmen.

Rund 2,8 Millionen Euro soll der Neubau am Ende kosten. „Wie es derzeit aussieht, können wir diesen Betrag auch einhalten“, sagte der Rathauschef beim Richtfest, bei dem Zimmerer Michael Koller aus Kirchberg im Wald den traditionellen Richtspruch sprach. Auf 845 Quadratmetern bekommen die Bauhofmitarbeiter um Leiter Peter Rötsch neue Räume – im Erdgeschoss sind die Werkstätten, im Obergeschoss Büros und Sozialräume. Besonders über letztere freut sich Rötsch, dessen Team bislang sich mit eher beengten Verhältnissen arrangieren musste. „Jetzt haben wir endlich mehr Platz und schönere Sozialräume, in denen die Leute auch gemütlich ihre Pausen machen können“, sagte der langjährige Bauhofleiter.

32 Mitarbeiter gehören zu seinem Team – bislang ausschließlich Männer. „Frauen durften wir wegen der fehlenden Umkleiden für weibliche Mitarbeiter nicht beschäftigen“, sagt Rötsch. Doch das wird sich künftig wohl ändern. Wenn der Bauhof im August 2017 in das neue Gebäude einzieht, stehen nämlich auch Frauen-Umkleiden zur Verfügung. Vor allem bei seinem Gärtner-Team würde sich Rötsch dann über weibliche Verstärkung freuen. „Bei den Bauhöfen in den umliegenden Gemeinden sieht sind dort Frauen bereits gang und gäbe.“ Immerhin 52 Hektar Grünflächen müssen die Bauhof-Gärtner pflegen. Nicht die einzige Arbeit, wie Bürgermeister Magg betonte: „Von der Pflege des Straßennetzes ganz zu schweigen, erledigen die Bauhof-Mitarbeiter auch viele Unterhalts- und Reparaturarbeiten an städtischen Liegenschaften.“ Alleine 54 Spielplätze müssen regelmäßig gewartet werden. Dazu kommen kleinere Reparaturen in Schulen, bei der Feuerwehr und in anderen städtischen Einrichtungen. Deshalb, so Magg, habe man im Stadtrat auch lange diskutiert, was das Beste für den Bauhof sei. „Und das Beste steht jetzt hier“, erklärte er mit Blick auf den Rohbau.

Andreas Daschner

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