Roßstall-Theater muss renoviert werden

6.200 Euro für Tür und Weg

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Kommt in die Jahre: Das Theater im Roßstall wurde 1985 fertiggestellt und muss nun schrittweise renoviert werden.

Das Roßstall-Theater des Freundeskreises Germeringer Bürger kommt langsam in die Jahre. Das 1985 fertiggestellte Gebäude an der Augsburger Straße muss renoviert werden.

Germering – Doch der Freundeskreis muss das nicht alleine stemmen. Die Stadt gewährt wie in den Vorjahren einen jährlichen Zuschuss für die Investitionen.

Eingangstür und Gehweg muss als nächstes ran

Wie Helmut Henner vom Freundeskreis in seinem Antrag ausführt, sollen heuer möglichst die Eingangstür zum Büro und der marode Gehweg an der Südseite des Theaters erneuert werden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 8.000 Euro – 3.000 für die Tür und 5.000 für das neue Pflaster. Doch das sind nicht die einzigen Arbeiten, die auf den Verein zukommen.

Auch Toiletten haben Sanierung nötig

„Die Abnutzungserscheinungen werden immer sichtbarer“, schreibt Henner weiter. Weitere Reparaturen seien zu erwarten. Dies gelte insbesondere auch für die Toilettenanlage, in der beim Neubau aus Kostengründen dreierlei Fliesen verarbeitet worden seien. Die Lichtschranke im Herren-WC habe bereits versagt. Dies sei nur notdürftig repariert worden, da ohnehin beabsichtigt sei, die gesamte Toilettenanlage zu erneuern.

Therme macht Probleme

Kostenvoranschläge für diese Erneuerung sollen 2019 eingeholt und die Maßnahme dann in drei Schritten bis 2021 durchgeführt werden – sofern alles nach Plan läuft. „Ein geplantes Vorhaben kann aber schnell durch außergewöhnliche Ereignisse durcheinander geraten“, sagt Henner. So sei insbesondere die Therme im „Kleinen Roßstall“ anfällig für Schäden. „Es kann durchaus sein, dass diese ersetzt werden muss“, so der Freundeskreis-Vorsitzende.

Licht und Ton finanziert Theater selbst

Die Erneuerung der Lichtsteuerung im „Kleinen Roßstall“ und der Tonanlage im Theaterhaus will der Verein durch fleißige Theaterarbeit selbst finanzieren. Für die anderen Maßnahmen hat der Freundeskreis um einen Investitionskostenzuschuss seitens der Stadt gebeten. Im Hauptausschuss des Stadtrats war es unstrittig, dass der Verein unterstützt wird.

6.200 Euro von der Stadt

Einstimmig segneten die Räte für das laufende Jahr 2018 einen Zuschuss von 6.200 Euro ab. Für die Jahre 2019 bis 2021 wurde der gleiche Betrag in Aussicht gestellt. Alle Kosten, die über die Höhe der Fördergelder hinaus gehen, will der Verein selbst tragen.

Andreas Daschner

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