Sauna gerät in Brand

Vier Bewohner atmen bei Kellerbrand Rauchgase ein

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Aufgrund eines Kellerbrandes in einem Einfamilienhaus am Mittwoch, 28. November, atmeten vier Bewohner Rauchgase ein und mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Puchheim – Am Mittwoch, 28. November, gegen 6.30 Uhr ging ein Notruf über einen Wohnhausbrand in der Bäumlstraße bei der Integrierten Leitstelle ein. Die alarmierten Feuerwehreinsatzkräfte der Feuerwehr Puchheim-Bahnhof fanden bei ihrem Eintreffen am Einsatzort starke Rauchentwicklung aus dem Keller des Einfamilienhauses vor. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im brennenden Gebäude. „Aufgrund der Lage forderte der Einsatzleiter zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Gröbenzell nach, da abzusehen war, dass dieser Einsatz diverse Atemschutzgeräteträger fordern werde“, erklärt die Feuerwehr Puchheim-Bahnhof. 

Schwerer Atemschutz kam zum Einsatz

Sofort nach Eintreffen an der Einsatzstelle, ging der Angriffstrupp ausgerüstet mit schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Haus vor. Der Brandherd wurde im Keller lokalisiert, wo der Trupp umgehend mit den Löscharbeiten begann. Nach dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte, wurde ein zweiter Trupp mit Pressluftatmern zur Unterstützung der bereits laufenden Brandbekämpfung in den Keller geschickt. Zeitgleich mit den Löscharbeiten, wurde ein weiterer mit Atemschutz ausgerüsteter Trupp zum schaffen einer Abluftöffnung am Dach eingesetzt, damit eine erste Belüftung des Hauses begonnen werden konnte. Während der Löscharbeiten im Keller, wurden die Nachbarhäuser auf Brandrauch kontrolliert, da hier schon die Rauchmelder ausgelöst hatten. Um etwa 7.45 Uhr konnte der erste Angriffstrupp „Feuer aus“ an die Einsatzleitung melden. Die Nachlöscharbeiten mussten aufgrund der massiven Brandausbreitung und Wärmeentwicklung ebenfalls nur mit schwerem Atemschutz durchgeführt werden.

50.000 Euro Schaden

Obwohl der Brand so schnell gelöscht wurde, entstanden im Gebäude Brand- und Rußschäden von etwa 50.000 Euro. Vier Bewohner des Anwesens hatten Rauchgase eingeatmet und wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser verbracht. Alle vier konnten zwischenzeitlich die Kliniken wieder verlassen.

Sauna als Brandursache

Erste Untersuchungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ergaben, dass Ursprung des Feuers eine Sauna im Keller des Wohnhauses war. Die Ermittlungen dahingehend dauern noch an.

pi

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