Ein Schock, der Leben rettet

Seit eiigen Monaten wird in Puchheim-Bahnhof von der FFW im Rahmen der Ersten Hilfe auch der First Reponder Dienst angeboten, der ergänzend zum Rettungsdienst und Notarzt alarmiert wird. Foto: FFW

Die Freiwillige Feuerwehr Puchheim-Bahnhof leistet auch Erste Hilfe am Bürger, wenn es nicht nur um Brandbekämpfung oder technische Belange geht. Die medizinische Ersthilfe wird seit einigen Monaten nun auch als First Responder-Dienst angeboten, der ergänzend zum Rettungsdienst und Notarzt alarmiert wird. Dabei ist eines der zentralen Themen auch der AED, in diesem Fall ein halbautomatischer externer Defibrillator, mit dem ein lebensrettender Stromstoß verabreicht werden kann.

Der Seniorenbeirat der Stadt Puchheim beteiligt sich nicht nur aktiv am Stadtleben, sondern zeigt sich auch sonst sehr interessiert. Und so gestaltete Michael Almstetter, der Leiter des Fachbereichs Erste Hilfe, einen Vortrag für die Puchheimer Bürger, zu dem der Seniorenbeirat einlud. Unterstützt wurde er dabei von den Kameraden Sandra Stadler, Antonio Tusa und Johannes Schenk. Zu dem Informationsnachmittag fanden sich 21 Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus an der Siemensstraße ein. Im ersten Teil erklärte Michael Almstetter anschaulich das menschliche Herz und das Kreislaufsystem. Dabei ging er auch auf Herzerkrankungen ein und vor allem auch auf den Defibrillator, mit dem akute Herzerkrankungen behandelt werden können. In München sind Defibrillatoren in den U-Bahnhöfen weit verbreitet und können auch von Laien angewendet werden. Oft hält sie jedoch die Unwissenheit und die Angst Fehler zu machen davon ab, das Gerät im Ernstfall einzusetzen. In einem anschließenden Praxisunterricht zeigte Michael Almstetter den Senioren, dass sich so ein Defibrillator kinderleicht anwenden lässt. Denn selbst Sindy, die achtjährige Tochter von Sandra Stadler, konnte den Senioren den Umgang mit dem Gerät vorführen. Und so verloren auch die älteren Teilnehmer schnell die Scheu vor der Technik und bauten die Berührungsangst zum Patienten ab. Großes Interesse Almstetter zeigte sich angenehm überrascht, dass dieses Thema auf solch großes Interesse stößt. Gerade die Verbindung mit der eigenen Gesundheit ließ die Teilnehmer nicht aufhören, tiefer in die Materie einzusteigen und Fragen zu stellen. Abschließend bedankte sich Michael Almstetter beim Vorsitzenden Kuno Saatze für die erfolgreiche Gemeinschaftsaktion. Denn mit diesem Nachmittag sind es wieder mehr Bürger, die sich zutrauen ihren Mitmenschen im Notfall tatkräftig zu helfen.

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