Frühjahrsversammlung der Schreinerinnung in Fürstenfeldbruck 

Dem Schreiner-Handwerk geht es gut, aber Auszubildende sind knapp

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Obermeister Harald Volkwein, Geschäftsleiterin Jutta Sellin und Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer zeigten sich optimistisch, aber nicht euphorisch.

Landsberied – Von einer wirtschaftlich guten Stimmung sprach  Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer bei der vor kurzem stattfindenden Frühjahrsversammlung der Schreinerinnung. In den 3516 Handwerksbetrieben des Landkreises arbeiten 10.500 Beschäftigte und 890 Auszubildende.

 Den positiven Aspekt dieser Zahlen sieht Höfelsauer so: „Da zeigt man gegenüber der Kreishandwerkerschaft als Institution Respekt.“. Allerdings dürfe man in den Anstrengungen nicht nachlassen, weiter um das Handwerk zu werben. Denn zu Euphorie besteht laut Höfelsauer und Innungsmeister Harald Volkwein kein Anlass. 16 Ausbildungsverträge wurden im vergangenen Jahr in den Betrieben der Schreininnung abgeschlossen. „Generell wird es schwieriger, Auszubildende zu finden.“ Zudem würden rund 40 Prozent nach Beendigung der Ausbildung „aus dem Handwerk rausgehen“, wie sich Höfelsauer ausdrückte. „Da bricht dann auch das Potential an Leuten ein, die später einmal Betrieb übernehmen könnten“, sagte der Kreishandwerksmeister. Umso wichtiger ist es für die Schreinerinnung, sich Publikum und damit potentiellen neuen Kunden zu präsentieren.

 Innungs-Obermeister Volkwein warb daher bei den Betrieben seiner Innung für die Messe „Interieur, die vom 14. bis 16. März 2014 im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck stattfindet. Volkwein zeigte sich zuversichtlich, dass die 50 Ausstellungsflächen einen Abnehmer finden. Kreishandwerksmeister Höfelsauer unterstützte dies: „Wir haben uns viele gute Gedanken gemacht.“ 

Auf gutem Kurs befinden sich auch die Finanzen der Schreinerinnung. Sie schlossen das Geschäftsjahr 2012 mit einem Überschuss von rund 8500 Euro ab. Volkwein dazu: „Die finanzielle Lage ist also nicht bedrohlich.“ Allerdings sei der Austritt von fünf Betrieben doch spürbar gewesen. Spätestens zum 1. Februar 2014 in aller Munde sein wird „SEPA“ (Single-Euro-Payments-Area), das einen einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr von Überweisungen und Lastschriften regelt. Ralf Biniek als Vertreter der Sparkasse Fürstenfeldbruck stellte der Innung die Änderungen vor. Auch gab er wertvolle Tipps, was bei der Umstellung zu beachten ist.

Harald Volkwein 

 

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