Um die Welt mit der Metall-AG

Schüler der Eugen-Papst-Schule gestalten Weltkugel für Kreisverkehr

Die Metall-AG hat wieder ein neues Projekt: Ein Riesen-Globus für den Kreisverkehr an der Neuen Gautinger Straße.
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Die Metall-AG hat wieder ein neues Projekt: Ein Riesen-Globus für den Kreisverkehr an der Neuen Gautinger Straße.
  • Claudia Becker
    VonClaudia Becker
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Germering – Die Kinder schleifen und sägen schon wieder fleißig an einem neuen Projekt. Wer die beiden Bücherschränke oder das Blumenrankgitter im Rathauspark kennt, der kennt die Arbeiten der Schüler der Metall-AG der Eugen-Papst-Schule und ihres Lehrers Oliver Beran. Corona habe sie zwar etwas ausgebremst, aber dennoch arbeiten die rund 25 Schüler und Beran emsig an einer neuen Aufgabe. Wieder handelt es sich um eine Kooperation mit der Stadt Germering, so bauen sie doch ein Kunstwerk für einen der vielen Kreisverkehre der Großen Kreisstadt.

Rund ein Jahr tüfteln und basteln die Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen bereits an diesem Projekt. So müssen die großen Metallstück für die Kontinente zurecht geschliffen werden, es muss geflext oder Verbindungsstücke mit der Handsäge gesägt werden. Drei Tage in der Woche steht Beran den Kindern der Metall-AG mit Rat und Tat zur Seite. „Man muss die Schüler immer fordern und die einzelnen Fähigkeiten der Kinder herauskitzeln“, sagt der gelernte Gießereimodellbauer und staatlich geprüfte Restaurator für Möbel und Holzobjekte. Seit vielen Jahren schon begleitet Beran Schüler im Unterrichtsfach Berufs- und Lebensorientierung (BLO) oder in der Metall-AG und führt die unterschiedlichen Jahrgänge an die handwerkliche Arbeit heran. Eigentlich wären sie auch schon viel weiter mit den Arbeiten am Globus für den Kreisverkehr an der Neuen Gautinger Straße, jedoch hat Corona den Unterricht oftmals ausfallen lassen.

Anschauungsmaterial darf auch nicht fehlen.

Und die Ergebnisse können sich auch immer sehen lassen, das betont auch Oberbürgermeister Andreas Haas beim Besuch im Hinterhof der Eugen-Papst-Schule, wo sich auch die Werkstatt befindet. „Man sieht, was entsteht, wenn große Begeisterung dabei ist“, so Haas und begutachtet dabei die einzelnen Maschinen. „Es ist eine tolle Bestätigung für die Schüler, wenn sie an etwas arbeiten, was auch im öffentlichen Raum ausgestellt und somit anerkannt wird“, erklärt die Sonderschulrektorin Gabriele Pfob. Die Kinder gewinnen so unheimlich an Selbstwertgefühl. Das Material für seine Projekte besorgt sich Beran von allen möglichen Seiten. Die im Hof liegenden Leitplanken, so erzählt er, habe er beispielsweise vom Straßenbauamt geholt.

Stiftungsgelder ermöglichen Projekte

Solche Projekte möglich machen Spenden der Jugendsozialstiftung der Familie Dr. Bernd Rieder oder der Edeltraud-Haberle-Stiftung, nach deren Namen auch die im Jahr 2009 erbaute Werkstatt benannt wurde. Bis alle Feinheiten umgesetzt werden, eine Kompassrose hinzugefügt und das Fundament gegossen werde, könne noch etwa ein Jahr vergehen, sagt Beran freudig.

Becker

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