Schüler der Germeringer Eugen-Papst-Schule erhalten neues Klettergerüst

Mehr Zeit zum Toben

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Die Kinder der Eugen-Papst-Schule freuen sich über ihr neues Spielgerät auf dem Schulhof. Knapp zwei Jahre war der Platz nun leer.

Germering – Ein lautes Krachen erschütterte den gesamten Pausenhof, als mit einem Mal das Klettergerüst unter den spielenden Schülern zusammenbrach. Glücklicherweise verletzte sich vor rund zwei Jahren niemand, aber seither klaffte eine Lücke im Spielbereich der Eugen-Papst-Schule.

„Innerhalb von zwei Tagen stand es dann“, erzählt Schulleiterin Gabriele Pfob bei der kleinen Einweihungsfeier zu der auch die zuständige Landratsamtsmitarbeiterin Lara Pérez Calvon geladen war. Trotz regelmäßiger TÜV-Prüfungen war das alte Spielgerät nicht mehr zu retten, also musste ein neues her. Lehrern sowie Schülern war es bei dem neuen Klettergerüst besonders wichtig, so erzählt es Pfob, dass nicht nur der spielerische, sondern auch der kognitive Reiz der Kinder gestärkt würde. „Sie sollen klettern und balancieren können, gleichzeitig soll es spannend aussehen und das Miteinander unter den Schülern fördern“, sagt die Schulleiterin des Förderzentrums. 

Zur Eröffnung gab es eine Konfetti-Kanone.

Gerade zu Corona-Zeiten sei dies zumal schwer umzusetzen. Die Kinder tragen auch auf dem Pausenhof ihre Masken, Hygiene würde an der Schule besonders groß geschrieben, ebenso wie die schulische Betreuung der förderintensiven Schüler. „Wir haben uns für einen täglichen Wechsel entschieden. Die Klassenstärke wurde auf etwa sieben Schüler halbiert. Einen Tag gehen die Kinder in die Schule und für den nächsten bekommen sie Aufgaben mit – so ist eine permanente Betreuung gewährleistet“, sagt Pfob. Die Schüler zeigen sich begeistert von dem neuen Höhepunkt auf dem Schulhof und sind kaum noch aus den Netzen zu bekommen. 

Claudia Becker

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