Interessierte wenden sich an Martina Klein-Minigshofer, Verantwortliche der Stadt Germering für Schulweghelfer

Schulweghelfer dringend gesucht

Im Jahr 2018 fand ein Dankeschön-Frühstück für die Schulweghelfer statt. Einige der Ehrenamtlichen sind mittlerweile nicht mehr als Schulweghelfer tätig.
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Im Jahr 2018 fand ein Dankeschön-Frühstück für die Schulweghelfer statt. Einige der Ehrenamtlichen sind mittlerweile nicht mehr als Schulweghelfer tätig.
  • Hans Kürzl
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Germering – Der Schulbeginn am 14. September naht – und zur jährlichen Routine gehört mittlerweile auch die Suche nach Schulweghelfern. In Germering mit seinen vier Grundschulen ist die Angelegenheit wieder dringend.

14 Schulweghelfer ist die Minimalbesetzung, um an allen wichtigen Stellen in der Stadt für die Sicherheit der Grundschüler sorgen zu können. Doch vier langjährig tätige Schülerlotsen haben zum Ende des vergangenen Schuljahres aufgehört, wie Martina Klein-Minigshofer auf Nachfrage mitteilte. Sie ist in der Verwaltung der Großen Kreisstadt für die Schulweghelfer zuständig.

„Insbesondere im Bereich der großen Straßen ist die Hilfe für die Grundschüler wichtig“, erklärt Klein-Minigshofer. Allerdings hat die Stadt dabei Jahr für Jahr die gleiche Sorge dass engagierte Menschen fehlen, die das machen wollen. Ein Problem: Selbst, wenn die 14 Positionen formal einmal besetzt sind, wird es bei krankheits- und bedingten Ausfällen eng.

Klein-Minigshofer betont daher: „Es muss keiner alle fünf Tage kommen.“ Auf jeden Fall hilfreich sei es daher auch, wenn einer nur zum Beispiel an zwei Tagen oder zu einer bestimmten Tageszeit Dienst für die Schulwegsicherheit tun könnte.

Unterstützung für die sechs Helfer, die alle Schichten belegen

Dies würde unter anderem die sechs Helfer unterstützen die derzeit tatsächlich alle Schichten belegen. Markus Sperber, stellvertretender Amtsleiter in der Personal- und Finanzverwaltung, erläutert dazu, dass es im Prinzip vier Schichten seien: Ab etwa 7.20 Uhr zu Schulbeginn, dann ab etwa 11.30, 12.15 und 13 Uhr. „Je nach Schule kann das individuell etwas anders gestaltet sein“, erklärt Sperber möglichen Interessenten.

Mitbringen sollten die laut Klein-Minigshofer neben einem erweiterten Führungszeugnis vor allem Freude am Ehrenamt: „Es geht um die Sicherheit der Kinder“, so die Mitarbeiterin der Stadt. Darüber hinaus müssen sie zuverlässig und vor allem wetterfest sein – die notwendige Schutzkleidung inklusive Kappe und Kelle stellt ihnen die Stadt zur Verfügung.

Eine Einweisung durch die Polizei, die nicht zwingend vor dem ersten Dienst erfolgen muss, gehört mit dazu. Und ganz ohne Bezahlung müssen es die Helfer auch nicht machen. Wer fünf Tage die Woche zweimal maximal 45 Minuten im Einsatz ist, kann mit 350 Euro rechnen.

Was Klein-Minigshofer aber trotz der Sorge, alle neuralgischen Stellen mit Schulweghelfern besetzt zu bekommen, freut: „Wir haben nicht mehr nur Rentner, die das machen.“ Auch junge Väter oder Studentinnen würden sich engagieren. „Von ganz jung bis ganz alt, können alle helfen“, betont Klein-Minigshofer. Nur volljährig müsse man sein.

Interesse geweckt?

Wer Schulweghelfer werden möchte, soll sich im Rathaus bei Martina Klein-Minigshofer melden. Zu erreichen ist sie telefonisch unter 089 89419114. Infos auch auf www.germering.de.

Hans Kürzl 

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