Emo Schuschnig - Vielsprachiger Künstler stellte Acryl-Bilder im Olchinger KOM aus - Haus von Peter Maffay auf Mallorca

Der 1947 im rumänischen Hermannstadt/Siebenbürgen geborene Emo Schuschnig mit österreichischen Eltern ist ein wahrer „Reisekünstler“. Egal, ob er Bilder malt oder Bühnen-/Illusions-/Freskenmalerei in Arztpraxen, Restaurants oder Kirchen betreibt: Er bewegt(e) sich dabei zwischen Würzburg, Barcelona, Paris, Santa Monica/ California, München, Florenz, Jena, Augsburg und an diversen Orten im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Sein Abitur realisierte Schuschnig 1967 in Bukarest; die Fachhochschule für Fremdsprachen und Korrespondenz schloß sich an. Seinen vielfältigen Neigungen weitestgehend folgend, war ihm aber auch jede andere Arbeit recht, sofern sie sinnvoll erschien und die Phantasie beschäftigte. Nach der familiären Umsiedlung 1970 aus dem Rumänischen ins Unterfränkische nahm er an der Fachhochschule Würzburg das Studium für Industrie-Design auf. Nach einer Interimszeit als Inneneinrichter entwickelte der Industriedesigner Holzspielzeuge und Geräte. 1980 - inzwischen waren Schuschnigs athmosphärische, raumausgestaltende Arbeiten über Franken hinaus auch im Ausland sichtbar geworden - entschloß sich Emo Schuschnig zur Auswanderung in die USA und eröffnete eine Kunstgalerie in Los Angeles. Aufgrund seiner Sprachkenntnisse (Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Ungarisch, Rumänisch, Deutsch) avancierte er 1984 zum Supervisor Akkreditierung bei den XXIII. Olympischen Spielen in Los Angeles. 1982/83 malte Schuschnig in Alhamra/Kalifornien die griech.-orthod. St. Stephan-Kathedrale mit Fresken aus. Das Fresko-Malen hatte er zwischenzeitlich beim Studium ‚Auto-Design’ am Passadena Art College gelernt. Seinem in Fürstenfeldbruck lebenden, krebserkrankten Vater zu Liebe kehrte er 1987 aus den USA nach Deutschland zurück, gestaltete zahlreiche Einzelausstellungen in München, Fürstenfeldbruck und Starnberg, wurde Gründungsmitglied der Pasinger (Kunst-)Fabrik, Restaurator und Bühnenbildner. Der seit 1991 freischaffende Künstler realisierte bisher rund 70 Einzelausstellungen. Schuschnig, in Eichenau seit 2006 ansässig mit seiner Ehefrau Andrea, zeigte jetzt im Olchinger KOM Acrylbilder auf Leinwand unter dem vielsagenden Titel „Odyssee“: In Farben voller Lebensbejahung, gemalt unter südlicher Sonne, eingefangen in Südfrankreich, Umbrien („Da ist es schöner als in der Toskana!“), Venezien, Teneriffa, Mallorca. Zu seiner Ausstellung 2009/2010 in der Christopherus-Kapelle im Münchner Flughafen kam auch Erzbischof Reinhard Marx, der unbedingt eine von Emo Schuschnig gemalte Ikone für sein Münchner Ordinariat haben wollte. „Der war so begeistert, dass er mir eine Ausstellung an seinem Bischofssitz angeboten hat …“

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