Schusswechsel in Germering

Versuchte Sprengung eines Geldautomaten

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Schüsse fallen, die Anwohner sind aufgeschreckt. Gegen 2.30 Uhr der vergangenen Nacht spielten sich unheimliche Szenen in Germerings Mitte ab. Profi-Täter versuchten einen Geldautomaten der Sparda Bank am Kleinen Stachus mit der Einleitung von Gas zu sprengen. Dies konnte durch die Münchner Polizei rechtzeitig verhindert werden, da sie vom Versuch bereits im Vorfeld wussten und ein Zugriff geplant war. Ähnliche Fälle, die sich im April und Mai diesen Jahres abgespielt haben, können den Tätern eventuell zugeordnet werden. Die Maßnahmen des LKA laufen derzeitig noch, der Kleine Stachus in Germering ist teilweise gesperrt - eine Zufahrt zur Otto-Wagner-Straße ist bis mindestens 13 Uhr nicht möglich. Ein Tatverdächtiger bleibt weiterhin flüchtig.

Germering - Im Rahmen von Ermittlungsmaßnahmen gegen mehrere Tatverdächtige aus dem Deliktsbereich Geldautomatensprengung kam es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 2.30 Uhr in Germering unmittelbar vor der Tatausführung, noch vor der Sprengung eines Geldautomaten, zu einem Zugriff auf die dort handelnden beiden Tatverdächtigen. Hierbei wurde ein Tatverdächtiger beim Fluchtversuch unter Einsatz eines hochmotorisierten Fahrzeuges - ein zuvor gestohlener Audi RS5 mit 450 PS - durch einen polizeilichen Schusswaffengebrauch verletzt und festgenommen. Der andere Tatverdächtige konnte flüchten. Drei Polizeibeamte wurden im Zuge dieses Einsatzes verletzt. Aufgrund der Ermittlungen konnten in der Folge in Gilching drei weitere Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden. Nach dem flüchtigen Tatverdächtigen aus Germering wird derzeit weiter gefahndet. Wie in Fällen des polizeilichen Schusswaffengebrauches üblich, hat das BLKA SG 131 (Interne Ermittlungen) die Ermittlungen zum Schusswaffengebrauch übernommen. Eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem flüchtigen Täter findet aufgrund noch andauernder polizeilicher Ermittlungen derzeitig nicht statt.

red

Rubriklistenbild: © Voxbrunner

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