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Schutzengel Franzi rettete Elfjährigen in der AmperOase das Leben

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Polizeihauptkommissar Klaus Meissner mit Schutzengel Franzi sowie der Polizeioberrätin Nina Vallentin. © Polizei Fürstenfeldbruck

In der Amperoase ereignete sich am 4. Januar gegen 18.15 Uhr ein Badeunfall, der beinahe tödlich geendet hätte. Hier die ganze Geschichte. Zu dieser Zeit schwammen und plantschten zwei Freundinnen im tiefen Schwimmerbecken und tauchten sich dabei auch gegenseitig spielerisch unter. Obwohl beide Mädchen gute Schwimmerinnen sind, kam es dann plötzlich zu einem verhängnisvollen Missverständnis.

Fürstenfeldbruck - Während die eine Luft holen wollte tauchte sie die andere nochmals unter, wodurch die Verunglückte eine große Menge Wasser schluckte und bewusstlos auf den Beckenboden sank. Weder Bademeister noch Badegäste, welche zum Teil unmittelbar am Beckenrand vorbeigingen erkannte die Dramatik der Situation. Zwar tauchte das eine Mädchen noch nach ihrer Freundin, konnte sie aber nicht vom Beckenboden hochholen.

Franzi erblickte den leblosen Körper

Glücklicher Weise übten Franzi und ihre Freundin ebenfalls im Schwimmerbecken tauchen, die Mädchen warfen sich gegenseitig einen schweren Ball ins tiefe Wasser und tauchten diesen wieder an die Oberfläche. Es sollte eigentlich der letzte Tauchgang für diesen Nachmittag sein, als Franzi hinabtauchte und dort den leblosen Körper des Mädchens erblickte. Als geübte Schwimmerin und Taucherin erkannte die damals noch Zwölfjährige sofort, dass dies kein Tauchen und kein Spaß war, sondern bitterer Ernst und dass das Mädchen in akuter Lebensgefahr war. Beherzt packte Franzi den leblosen Körper und brachte ihn an die Wasseroberfläche. 

Entwarnung am nächsten Tag: Keine Folgeschäden zu befürchten

Mit letzter Kraft gelang es Franzi die Verunglückte an den Beckenrand zu hieven. Der nun alarmierte Bademeister eilte hinzu und begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Das verunglückte Mädchen wurde schließlich mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik gebracht. Glücklicher Weise konnte am Folgetag Entwarnung gegeben werden, die Verunglückte war wieder bei Bewusstsein und würde wohl auch keine Folgeschäden davontragen. 

Ganz maßgeblich zum glücklichen Ausgang hat zweifelsohne Schutzengel Franzi beigetragen, hätte die 12 jährige nicht sofort den Ernst der Situation erkannt und so beherzt zugepackt, hätte der Badeunfall wohl tödlich geendet. 

Polizei bedankt sich bei Schutzengel

Die Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck bedankte sich heute bei Schutzengel Franzi für ihren lebensrettenden Einsatz, ihre Weitsicht und ihren Mut zuzupacken. Im Namen der Stiftung „ Bürger-Polizei“ überreichte die Dienststellenleiterin Nina Vallentin einen Gutschein und eine Urkunde an Franzi. 

red

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