Ein Toter bei tödlichem Crash auf der B 471 bei Geisellbullach zwischen einem Pkw und einem Sattelschlepper  – 50 000 Euro Sachschaden 

Tödlicher Frontal-Zusammenstoß auf der B 471 

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Im Vordergrund das Auto-Wrack, in dem der Fahrer starb. Ein Gutachter wurde eingeschaltet. 

Olching/Geiselbullach  – Der Autofahrer, der bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Sattelschlepper auf der B 471 bei Geiselbullach am Mittwochnachmittag, 17. 9. ums Leben gekommen ist,  war 74 Jahre alt und stammte aus Schöngeising, teilte jetzt die PI Olching mit.  Der Opel-Fahrer war offensichtlich auf die Gegenfahrbahn geraten. Der Unfall ereignete sich am Ende der vierspurigen Ausbaustrecke, die Straße verläuft dort nur noch zweispurig.  Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Ein Gutachter wurde eingeschaltet. 

Wie die PI Olching am Abend mitteilte, ereignete sich der schwere Unfall um 15.12 Uhr. Dabei  stießen ein Pkw und ein Lkw auf der B 471 frontal zusammen, der Pkw-Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Er konnte zunächst nicht identifiziert werden.  Der Fahrer eines Opel Meriva fuhr auf der B 471 Richtung Fürstenfeldbruck. Der 27–jährige Fahrer einer Sattelzugmaschine Daimler mit Sattelanhänger war  auf der B 471 in Richtung Dachau unterwegs. 

An der Abzweigung Geiselbullach, unmittelbar auf Höhe eines Schnellrestaurants, geriet der Opel-Fahrer plötzlich und unvermittelt auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in das Führerhaus der Sattelzugmaschine. Der Opel- Fahrer, der zum jetzigen Zeitpunkt lt. Polizeibericht  noch nicht abschließend identifiziert ist, erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Feuerwehren (hier FF Gernlinden)  waren noch am frühen Abend am Unfallort bei Aufräumungsarbeiten (Bindung von Öl etc.) eingesetzt. Der Streckenabschnitt sollte noch bis etwa 19.30 Uhr gesperrt bleiben. 

 An der Unfallstelle waren neben dem Rettungsdienst auch drei Streifen der PI Olching und der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck. Von einem Polizeihubschrauber wurden Fotos  der Unfallstelle gefertigt. An der Unfallstelle unterstützten die Feuerwehren aus Olching, Neu-Esting und Geiselbullach die Einsatzkräfte bei der Bergung der Verletzten und des Leichnams. Außerdem übernahmen sie zusammen mit Beamten der PI Olching die Ableitung des Verkehrs.

Ein Gutachter hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft vor Ort die Unfallstelle und die Fahrzeuge begutachtet. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt. Insgesamt entstand durch den Unfall ein Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro.  

An der Unfallstelle bildeten sich, auch wegen des einsetzenden Feierabendverkehrs, lange Staus,  um 0.22 Uhr teilte der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des THW, Ortsverband FFB, Stefan Seitz, in einer Einsatzzwischenmeldung  mit: "Die B 471 ist inzwischen wieder in Fahrtrichtung Fürstenfeldbruck für den Verkehr freigegeben, in Fahrtrichtung DAH besteht die Sperrung der Fahrbahn bis auf weiteres. Nach einer ersten Erkundung und Rücksprache mit der örtlichen Einsatzleitung wurde der OV FFB zur Verkehrssicherung und Entfernung von kontaminierten Erdreich nachgefordert.

Nach dem Entfernen aller beteiligter Unfallfahrzeuge von der Einsatzstelle durch Bergungsunternehmen wurde im Auftrag der unteren Umweltschutzbehörde angefangen, verseuchtes Erdreich auszuheben. Das kontaminierte Erdreich wurde bis jetzt auf einer Fläche von ca. 5 qm auf 2 m Tiefe ausgekoffert. Unterstüzt wird der OV FFB durch den OV DAH.  Vor Ort sind derzeit 30 Helfer mit acht Fahrzeugen."

Fabian Ersch, Feuerwehr Geiselbullach: "Über mehrere hundert Meter zog sich ein Trümmerfeld über die Fahrspur der B471, der LKW landete im Graben, der PKW wurde auf der Fahrerseite völlig zerstört. Die traurige Bilanz des Unfalls: trotz des schnellen Eingreifens durch die alarmierten Feuerwehren Geiselbullach, Esting und Gernlinden, sowie einem Großaufgebot an Kräften des Rettungsdienstes kam für den Fahrer des Opel Meriva jede Hilfe zu spät. Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die nun folgenden Aufräumarbeiten gestalteten sich als äußerst zeitaufwendig und arbeitsintensiv. Das Führerhaus des LKW hatte sich in der Leitplanke verhangen und musste mit Hilfe eines Schwerlastkrans geborgen werden. Durch den heftigen Aufprall wurde der Treibstofftank beschädigt und durch auslaufenden Diesel das Erdreich verunreinigt. Zur Beseitigung wurde das THW aus Dachau und Fürstenfeldbruck angefordert. Glück im Unglück hatte hingegen der Fahrer des LKW, er konnte durch den Rettungsdienst versorgt und leichtverletzt ins nächstgelegene Krankenhaus transportiert werden. Insgesamt sechs Stunden waren die Kräfte der freiwilligen Feuerwehren im Einsatz, bis sie gegen 21:00 Uhr wieder ins Gerätehaus einrücken könnten."

Nachtrag der PI Olching: "Bis 01.00 Uhr wurde noch durch das THW mit Kraftstoff verunreinigtes Erdreich ausgebaggert. Am heutigen  Donnerstag, seit  11.00 Uhr, werden die Leitplanken an der Unfallstelle repariert. Dazu wird auch nochmals eine Umleitung des Verkehrs über die Gegenspur erfolgen müssen."

redkb  

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