Hundeschwimmen in AmperOase

Auf allen Vieren im Freibad

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Einige Hunde konnten nur über die Treppe ins Becken gelockt werden.
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Die nassen Hunde hatten Probleme das Becken zu verlassen.
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Von Klein bis Groß, Flauschig bis Kahl, Verspielt bis Ängstlich war beim ersten Hundeschwimmen am 11. September in der AmperOase jeder Typ vertreten – nicht nur bei den Herrchen.

Die nassen Hunde hatten Probleme das Becken zu verlassen.

Fürstenfeldbruck – Acht Euro kostete der Eintritt pro Person und Hund, davon gehen zwei Euro an den Tierschutzverein Fürstenfeldbruck. Trotz dem durchwachsenen Wetter hatten am Nachmittag schon über 100 Hundebesitzer das Angebot wahrgenommen. „So etwas sollte es viel öfter geben. Die Hunde dürfen ja an normalen Badeseen meist nicht schwimmen“, meint eine Besitzerin. „Ich versuche im Sommer mit meinem Hund zwei mal am Tag schwimmen zu gehen, eine solche Aktion erleichtert es mir einen hundefreundlichen Badeort zu finden“, so die Besitzerin eines gewaltigen Berner Sennenhundes.

Teilnehmer begeistert von Aktion

Um die Hunde zu schonen wurde der Chlorgehalt stark reduziert. Die Teilnehmer sind sich einig, sie würden bei einer solchen Aktion auf jeden Fall wieder mitmachen. Selbst springen die Herrchen allerdings nur vereinzelt ins Wasser, was den bereits niedrigen Temperaturen geschuldet ist. Dennoch war es so gut wie unmöglich trocken zu bleiben, da sich die pelzigen Freunde nach jedem Mal Ball holen, ausgelassen trocken geschüttelt haben. Generell war den Hunden die Aufregung deutlich anzusehen. Sie sprangen mit Anlauf ins Wasser, jagten sich spielhaft und versuchten immer der erste am Ball zu sein. Im Gegensatz dazu konnten ein paar der Tiere nur schwer für das kühle Nass begeistert werden, eine kleine Dogge ging sogar fast unter.

Jeder Hund war erlaubt

Bei so einer wilden Meute stellt sich natürlich auch die Frage nach den Sicherheitsmaßnahmen. „Grundsätzlich lassen wir jeden Hund rein, vorausgesetzt der Besitzer kann einen Impfpass sowie eine Hundehaftpflichtversicherung vorweisen. Nur wenn das Tier andere Hunde angreift oder sich anderweitig aggressiv äußert müssen wir eingreifen“, sagt ein Veranstalter. Am Becken passt Personal der AmperOase auf, dass alles geregelt abläuft. Außerhalb des Beckens, und der extra dafür vorgesehenen, abgezäunten Spielwiese müssen die Hunde außerdem an der Leine geführt werden. Halsbänder, Leinen und Hundefutter konnten an einigen Ständen gekauft werden. Das Restaurant des Freibades, hatte am letzten Tag der Saison ebenfalls geöffnet. Damit beginnt nun die Wintersaison für die AmperOase.

Jan Wullimann

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