2.300 Opfer begleitet:

Seit 25 Jahren unterstützt der Weiße Ring Opfer von Straftaten

Mitarbeiter des Weissen Ring Fürstenfeldbruck stellen sich zum 25jährigen Jubiläum auf Klosterwiese vor
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Mitglieder des Weissen Ring Fürstenfeldbruck anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Außenstelle Fürstenfeldbruck.

Fürstenfeldbruck – Der Weisse Ring in Fürstenfeldbruck begleitet seit 25 Jahren Opfer von Gewalt oder anderen Straftaten.

Menschlicher Beistand und Betreuung nach einer Straftat, die Vermittlung medizinischer, psychologischer und juristischer Hilfe und die Berücksichtigung der Tatsache, dass Opfer nicht gleich Opfer ist, leisten Unterstützung dabei, dass Betroffene so bald und so weit wie möglich wieder in das Leben vor dem belastenden Ereignis zurückfinden.

Mehr Rechte für Opfer

„Die Interessen der Opfer wahrzunehmen und dafür zu sorgen, dass ihnen mehr Rechte zukommen, dafür sorgen meine Mitarbeiter im Landkreis Fürstenfeldbruck. Unsere Unterstützung hilft Betroffenen schnell, vielfältig und direkt, das ist unser großer Vorteil“, sagt Charlotte Hofmann, die Außenstellenleiterin des „Weissen Ring“ Fürstenfeldbruck.

2.300 Betroffene in 25 Jahren

Hofmann blickt dabei auf 25 Jahre erfolgreiche Arbeit im Landkreis Fürstenfeldbruck zurück. Die Außenstelle hat in dieser Zeit etwa 2.300 Betroffenen konkret und manchmal über Jahre hinweg Unterstützungen zuteilwerden lassen. Hinzu kommt noch eine nicht bezifferbare Zahl von Opfern, die sich nur schriftlich, telefonisch oder persönlich an die Außenstelle wandten.

Begleitung und Unterstützung

Die elf ehrenamtlichen Mitglieder der Außenstelle des Weissen Rings für den Landkreis Fürstenfeldbruck waren immer dann gefragt, wenn Rat und Tat für die oft schwer belasteten Opfer von Nöten waren. Neben telefonischen Beratungen sind Delikte von Häuslicher Gewalt, Stalking, gefährlicher Körperverletzung, Raub und Sexualstraftaten die häufigsten Fälle, in denen die Mitarbeiter der Außenstelle helfend zur Seite stehen. Diese Aufgaben nehmen viel Zeit in Anspruch, geht es für die Mitarbeiter auch darum, die Opfer zu Behörden, zum Gericht oder gar zur Polizei zu begleiten. Auch finanzielle Soforthilfen sind ein probates Mittel, um für schnelle Hilfe zu sorgen. Für die Betroffenen ist es wichtig, in extremen Situationen einen Menschen an der Seite zu wissen, der zuhört und hilft, damit das erfahrene Leid vielleicht ein wenig leichter zu ertragen ist.

Mitarbeiter werden stets weitergebildet

Die Ehrenamtlichen sind der Dreh- und Angelpunkt der Opferhilfe. Deshalb liegt ein Schwerpunkt auch auf der Weiterbildung der Mitarbeiter. Professionelle Ausbildung steht im Mittelpunkt, um einen zum Ziel führende Opferhilfe zu gewährleisten. Der Besuch von Seminaren ist für die Mitarbeiter Pflicht, um den Anforderungen immer neuer Aufgaben gerecht zu werden. red

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