Sendung »Länderspiegel« strahlt Reportage über Mammendorfer Verkehrsinsel aus

Chaos-Kreisel schafft es ins TV

Nach dem Umbau haben Busse des ÖPNV Probleme, den Mini-Kreisel zu umfahren
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Nach dem Umbau haben Busse des ÖPNV Probleme, den Mini-Kreisel zu umfahren: entweder müssen sie über den erhöhten Mittelrand des Kreisels fahren oder sie kommen mit dem Bug ihres Busses in den Gehweg.
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Nach dem Umbau haben Busse des ÖPNV Probleme, den Mini-Kreisel zu umfahren: entweder müssen sie über den erhöhten Mittelrand des Kreisels fahren oder sie kommen mit dem Bug ihres Busses in den Gehweg.
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Nach dem Umbau haben Busse des ÖPNV Probleme, den Mini-Kreisel zu umfahren: entweder müssen sie über den erhöhten Mittelrand des Kreisels fahren oder sie kommen mit dem Bug ihres Busses in den Gehweg.
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Nach dem Umbau haben Busse des ÖPNV Probleme, den Mini-Kreisel zu umfahren: entweder müssen sie über den erhöhten Mittelrand des Kreisels fahren oder sie kommen mit dem Bug ihres Busses in den Gehweg.

Mammendorf – Seit nunmehr 15 Jahren sorgt an der Kreuzung Bahnhofstraße/ Michael-Aumüller-Straße in Mammendorf eine Kreisverkehrs-Insel für viel Verdruss und Ärger sowohl unter der Bevölkerung, als auch im Gemeinderat und nicht zuletzt bei den Busunternehmen des ÖPNV, die den „Mini-Kreisel“ umfahren. Zuletzt wurde gar das ZDF aufmerksam auf die „Never-Ending-Story“ und brachte eine Reportage in der Sendung „Länderspiegel“ unter der Rubrik „Hammer der Woche.“

Um mehr Verkehrssicherheit zu erreichen, vor allem für die „schwächeren Verkehrsteilnehmer“ wie beispielsweise Fahrradfahrer, wurde der Kreisel seit 2005 mehrmals umgebaut. Die Bevölkerung hatte nach jedem Umbau etwas daran auszusetzen, egal wie die Gemeinde den Kreisel auch umbaute. Nach dem letzten Umbau, der in den vergangenen Osterferien erfolgte, gingen nun die Busunternehmen auf die Barrikaden. Sie weigerten sich, den Kreisel zu befahren. Nach dem Umbau, der eine Erhöhung der Kreiselinsel auf elf Zentimeter mit sich brachte, befürchten sie, dass ihre großen Busse Schaden an Reifen und Karosserie nehmen würden. Der enge Kreisel ist von Bussen oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen nur noch zu befahren, wenn sie entweder über den erhöhten Kreisel fahren oder teilweise mit dem Bug ihres Fahrzeugs in den Gehweg geraten. Die Verweigerung führte dazu, dass einige Haltestellen nicht angefahren wurden. Besonders tragisch für die Schulkinder, da alle Linien die Haltestelle „Schule“ nicht mehr anfuhren.

Normalzustand wieder herstellen

„Es allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“, zitierte Bürgermeister Josef Heckl (BGM) in der vergangenen Gemeinderatssitzung ein altes deutsches Sprichwort, das seiner Meinung nach perfekt auf die prekäre Situation passe. Letztlich sei das aber keine haltbare Situation, so Heckl. „Wir müssen rasch reagieren und den Normalzustand wieder herstellen.“

Im Vorfeld der Gemeinderats-Sitzung hatten sich Bürgermeister sowie Mitglieder des Gemeinderats, Vertreter des ÖPNV, der Busunternehmen und der Polizei zusammengesetzt und eine gemeinsame neue Lösung erarbeitet. Dabei kam man überein, den Kreisel wieder so zurückzubauen, dass ihn Lkw, Busse und landwirtschaftliche Fahrzeuge ohne Probleme mit niedriger Geschwindigkeit überfahren können. Dabei wird die Mittelinsel nur noch durch ein etwa vier bis fünf Zentimeter hohes, oben abgerundetes Bord eingefasst, das sie aber dennoch deutlich von der asphaltierten Kreisfahrbahn abhebt. Die Umbaumaßnahme erfolgt vom zehnten bis zwölften Mai, so dass die Busse ab 17. Mai wieder fahrplanmäßig ihre alte Route fahren werden. Der Rückbau wird der Gemeinde nochmals Kosten in Höhe von etwa 18.000 Euro verursachen.

Dieter Metzler

Rubriklistenbild: © Metzler

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