Alten- und Pflegeheim mietet e-Fiaker für Bewohner

Mit der Kutsche aber ohne Pferde durch die Kreisstadt

Senioren fahren mit elektrischen Fiaker Kutsche durch Fürstenfeldbrucker Innenstadt
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Das Theresianum hat sich für seine Bewohner etwas Besonderes einfallen lassen: eine Kutschfahrt durch die Stadt mit einem elektrischen Fiaker.

Fürstenfeldbruck – An gemeinsame Ausflüge oder andere Aktionen war für die Bewohner des Theresianum in den vergangenen Monaten nicht zu denken. Für die Senioren, die sonst regelmäßig an solchen Anboten teilnehmen konnten, eine Belastung. Aus diesem Grund hat sich das Theresianum etwas besonderes einfallen lassen

Eine Stadtrundfahrt durch Fürstenfeldbruck mit einem e-Fiaker. Insgesamt sieben jeweils einstündige Fahrten wurden organisiert und trotz des hohen Planungsaufwandes hatten die Beteiligten – Bewohner wie Personal – viel Spaß bei der Aktion.

Viele Bewohner haben einen Bezug zum Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. Daher hatten die Verantwortlichen des Theresianums im Vorfeld bei der Bundeswehr angefragt, ob Rundfahrten erlaubt seien. Die Zusage wurde erteilt und so nahm Oberstabsfeldwebel Dirk Kreutzburg die Senioren mit auf insgesamt vier Touren. Dominic von den Pedalhelden München kutschierte sie durch das Gelände, vorbei am geschichtsträchtigen Tower, dem Kilometerbau und dem Platz der Nationen. Nach einem Mittagessen bei McDonalds, der schon lange auf der Wunschliste der Senioren stand, ging es weiter in die Brucker Innenstadt.

„Die lassen uns nicht dumm sterben“

Seniorin und Teilnehmerin einer Fahrt

Mit an Board war neben einem Mitarbeiter des Theresianums die Stadtführerin Elisabeth Summer, die ihre ehrenamtliche Mitfahrt spontan angeboten hatte. Und so erfuhren die Senioren Wissenswertes zu den alten Brauereien in Fürstenfeldbruck und der Aumühle sowie dem alten Freizeitbad an der Amper. Endstation der Fahrt war am Klosterareal und dem Klosterstüberl. „Die lassen uns nicht dumm sterben“, fasst Bewohnerin Ellen Werner die Ausflüge zusammen.

Willkommene Abwechslung und strahlende Gesichter

Zum ersten Mal seit nahezu 15 Monaten waren die Senioren wieder gemeinsam außerhalb der Einrichtung. Auch Anita Beer vom Organisationsteam bemerkte die Veränderung: „Die Senioren hatten erst nach mehrmaliger Aufforderung die Maske in der Kutsche abgenommen, so eingebürgert hat sich das Maskentragen. Derart strahlende Gesichter hatten wir schon länger nicht mehr, das ging mir richtig ans Herz.“
red

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