ESG setzt mit Erweiterungsbau Weichen für die Zukunft - 70 neue Arbeitsplätze – Engagement für Forschung und Entwicklung nachhaltig forciert

Bayerns Finanz-Staatssekretär Franz Josef Pschierer im einem Simulator der ESG. Alle Fotos: Dieter Metzler

Mit einem großen Festakt feierte die ESG Elektroniksystem und Logistik-GmbH in Fürstenfeldbruck am 11. November 2011 die Eröffnung ihres neuen Technologiezentrums. „Heute ist ein besonderer Tag“, rief der Vorsitzende der Geschäftsführung, Gerhard Schempp, den zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Bundeswehr und Behörden zu. Mit der Eröffnung habe die ESG die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit Stolz und sichtlicher Freude ließ Schempp die Erfolgsgeschichte der ESG Revue passieren und führte einen kurzen Film über das Leistungsspektrum des Unternehmens vor.

In weniger als einem Jahr wurde das neue Technologiezentrum mit rund 2.600 qm in der Unternehmenszentrale errichtet. Hier werden miteinander vernetzbare Simulatoren und Demonstratoren die Bereiche Automobil- und Luftfahrt sowie IT-Systemintegration zusammengefasst. Mit dem Zentrum forciert die ESG ihr Engagement für Forschung und Entwicklung nachhaltig. Gleichzeitig wurden 70 neue Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich geschaffen. Als eine der ersten Adressen in Deutschland bezeichnete Bayerns Staatssekretär im Finanzministerium, Franz Josef Pschierer, die ESG, wenn es um Elektroniksysteme und IT-Technologie gehe. Man sei froh in Bayern, mit der ESG einen verlässlichen Partner für die Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie und die Behörden zu haben. Die Bayerische Staatsregierung werde auch in Zukunft für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen, so Pschierer. Generalleutnant Norbert Finster lobte die jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Luftwaffe und der ESG. Vor der Führung durch das neue Technologiezentrum und dem abschließenden Imbiss führte der renommierte Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx in einem bildreichen und amüsanten Vortrag vor, wie Mensch und Technik co-evolutionieren. Ergänzend dazu erklärte das Bayerische Staatsministerium der Finanzen: „Bayern steht trotz der Finanz- und Wirtschaftskrisen auch deshalb gut da, weil leistungsstarke Hochtechnologie-Unternehmen im Freistaat investieren. Der Freistaat Bayern wird durch die Bündelung neuer Forschungsanlagen gestärkt“, stellte Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer in Vertretung von Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Eröffnung des neuen Technologiezentrums der ESG Elektronik- und Logistik GmbH in Fürstenfeldbruck am Freitag (11.11.) fest. Die ESG sei seit fast 50 Jahren als eines der führenden deutschen Unternehmen für die Entwicklung komplexer Elektronik- und IT-Systeme wichtiger Partner vieler namhafter Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, der Telekommunikation, der Automobilindustrie und öffentlicher Stellen. Das Unternehmen mit über 20 Standorten weltweit erwirtschaftete im vergangenen Jahr mehr als 230 Millionen Euro Umsatz. In Bayern seien über 1.000 Mitarbeiter für dieses Unternehmen tätig, davon allein in Fürstenfeldbruck 650 Mitarbeiter. Das Unternehmen habe im Jahr 2010 den ersten Platz beim „TOP 100“-Wettbewerb der innovativsten Unternehmen Deutschlands errungen, wie Pschierer würdigte. Für ihn sei es als IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung eine besondere Freude, die Eröffnung des neuen Technologiezentrums mit begleiten zu können. Das neue Technologiezentrum sei eine Bestätigung, dass die Staatsregierung auf vielen Politikfeldern die Weichen richtig gestellt habe. So sei Bayern heute eine der bedeutendsten IT-Standorte weltweit. Rund 20.000 Unternehmen mit über 380.000 Beschäftigten seien im IKT-Bereich tätig.

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