Maibäume im Landkreis

Bayerisches Brauchtum des Baumaufstellens

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Nassenhausen
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Landsberied

In zahlreichen Gemeinden des Landkreises wurden traditionell die Maibäume aufgestellt.

Landkreis – Von der Grafenfamilie Toerring wurde der Fichtenstamm gestiftet, der heuer im Dünzelbacher Pfarrhof in die Höhe gestemmt wurde. Satte 31 Meter misst der Naturbaum, der wie bei den Nachbarn in Steinbach noch traditionell in einem Loch aufgestellt wird. Die Veranstalter von der Feuerwehr versprechen sich im windigen Dünzelbach davon eine geringere Bruchgefahr als bei einer Schiene.

Landkreisübergreifende Unterstützung bekam der Trachtenverein d‘Ampertaler in Grafrath. Die Inninger Landjugend aus dem Starnberger Kreis packte kräftig mit an, um den 29 Meter hohen Fichtenstamm im Ortsteil Unteralting in die Höhe zu wuchten. Dabei gab es erschwerte Bedingungen: Der Maibaum steht an einer leichten Steigung.

Als einer der wenigen stellt die Steinbacher Landjugend ihren Naturbaum nicht in einer Schiene, sondern noch traditionell in einem Loch auf. 3,80 Meter tief wurde gegraben, um dem von Alfred Krepold gestifteten Stangerl vor dem Gasthaus Drexl einen sicheren Stand zu geben. Anschließend wurde im Vareinsheim in der Alten Schule gefeiert.

Satte 36,5 Meter misst der Maibaum inLuttenwang, der heuer zum zweiten Mal in der neuen Schiene am frisch sanierten Dorfplatz aufgestellt wurde. Bei den Taferln haben sich die Veranstalter von der Landjugend eine Besonderheit ausgedacht: Sie werden im zweijährigen Aufstellrhythmus durchgetauscht, so dass sich jedes Gewerk mal ganz oben wiederfindet.

Premiere in Nassenhausen: Erstmals steht in dem Adelshofener Ortsteil kein Naturbaum, sondern ein weißblaues Stangerl. Der Stamm aus einem Wald bei Nassenhausen misst heuer 26,5 Meter und staeht traditionell vor dem Gasthaus Eibl.

Zu den Klängen der Schöngeisinger Blasmusik wurde der 30 Meter lange weißblaue Stamm mit einem Traktor an den Schaulustigen in Landsberied vorbeigefahren. Nach einem Wendemanöver am Ortsrand fädelten die Burschen den Baum in der Schiene ein und wuchteten ihn mit Manneskraft in die Höhe. Anschließend wurde auf einem nahe gelegenen Hof das Maifest gefeiert.

Die Feierlichkeiten rund um das Maibaumaufstellen in Olching fingen nicht erst am 1. Mai an, denn unter dem Motto „Olching Rockt’n Maibaum“ wurde bereits am Abend zuvor mit Essen, Getränken und Liveband in einem beheizten Zelt am Nöscherstraße gefeiert. Am nächsten Tag wurde der Aufbau des Maibaums dann schließlich ab 10 Uhr unter strahlend blauen Himmel und mit viel Beifall des Publikums in Angriff genommen. Danach konnten alle großen und kleinen Zuschauer sich auf den aufgebauten Bierbänken niederlassen, um den Anblick des imposanten Baumes bei ausgelassener Stimmung zu genießen.

Daschner/Huß

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