Tötungsdelikt in Arbeiterwohnheim

Slowakischer Arbeiter nach Schlägerei gestorben

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Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt derzeit wegen eines Tötungsdeliktes in einem Arbeiterwohnheim in Egenhofen - zwei Tatverdächtige wurden bereits festgenommen.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt derzeit wegen eines Tötungsdeliktes in Egenhofen - zwei Hauptverdächtige bereits festgenommen.

Egenhofen – In der Nacht von Samstag, 13. Mai, auf Sonntag, 14. Mai, gerieten Bewohner der Arbeiterunterkunft im Holunderweg in Wenigmünchen/Egenhofen in Streit. Am nächsten Morgen gegen 6 Uhr wurde ein 22-jähriger slowakischer Arbeiter mit lebensgefährlichen Verletzungen bewusstlos am Boden liegend im Wohnheim aufgefunden. Mitbewohner verständigten den Krankenwagen. Die Ärzte im Krankenhaus kämpften bis zum Nachmittag um das Leben des 22-Jährigen, der über die ganze Zeit bewusstlos blieb. Jedoch konnten sie ihn nicht retten, und so verstarb der Slowake im Klinikum.

Zwei Hauptverdächtige festgenommen 

Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck konnten zunächst vier tatverdächtige Männer in Gewahrsam genommen werden. Im Laufe der Vernehmungen konkretisierte sich der Tatverdacht gegen einen 36-jährigen ungarischen und 42-jährigen slowakischen Arbeiter der Unterkunft. Diese sollen nach derzeitigen Stand der Ermittlungen gemeinschaftlich auf das Opfer eingeschlagen und eingetreten haben. Danach ließen sie den schwer verletzten Mann über Nacht liegen.

Obudktion soll Klarheit schaffen

Beide Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II dem zuständigen Ermittlungsrichter wegen Totschlags vorgeführt. Die beiden Hauptverdächtigen sitzen derzeit in Untersuchungshaft.Derzeit ist noch nicht klar, ob der 22-Jährige aufgrund der zugefügten Verletzungen starb, oder ob er noch leben würde, hätte man ihn nicht so lange liegen gelassen und früher medizinische Hilfe herbeigerufen. Die Kripo orderte deshalb eine Obduktion an, die Klarheit bringen soll. 

pi

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