Sparkasse FFB, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Klaus Knörr, stellte erfolgreiche Bilanz für das Jahr 2015 vor

Niedrigzinsphase begünstigte Investitionen

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Der Vorstand der Sparkasse (v. li.) Dr. Vorstandsmitglied Peter Harwalik, Vorstandsvorsitzender Klaus Knörr und Vorstandsmitglied Frank Opitz stellten die Bilanz der Sparkasse für 2015 vor.

Fürstenfeldbruck – Wenn´s ums Geld geht – Sparkasse: Das gilt auch in Fürstenfeldbruck für die Mehrheit der Privat- und Firmenkunden. Die Sparkasse ist mit über 100.000 Kunden und einer Bilanzsumme von 3,51 Milliarden Euro das mit Abstand größte Kreditinstitut im Landkreis und gehört damit zu den größeren Sparkassen in Bayern. Anders ließe es sich auch nicht erklären, dass Klaus Knörr als Vorstandsvorsitzender des Instituts trotz einer für Banken schwierigen Niedrigzinsphase von einem „zufriedenstellenden Geschäftsjahr 2015“ bei der Vorstellung der letztjährigen Bilanz sprach. Dafür steht die Bilanzsumme, die sich um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht hat.

 Weitere Indikatoren für die Zufriedenheit: Im Kreditgeschäft erhöhten sich die Forderungen an Kunden um 3,6 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro; die Kundeneinlagen lagen bei 2,73 Milliarden Euro, das entspricht einem Zuwachs von 4,8 Prozent. Der Jahresüberschuss beträgt 5,9 Millionen Euro, im Vorjahr waren es noch 8,8 Millionen Euro. Knörr und seinen Vorstandskollegen Dr. Peter Harwalik und Frank Opitz ist das nur zu gegenwärtig. Die Bank hat ihren Fonds für allgemeine Bankrisiken um 5 Millionen Euro auf jetzt 76 Millionen Euro erhöht. „Unser Kernkapital erhöht sich nach Zuführung des Jahresüberschusses auf 316,7 Millionen Euro“, informierte Bankchef Knörr (Vorjahr 305,8 Millionen Euro). Damit erfüllt die Sparkasse nicht nur die regulatorischen Eigenkapital-Anforderungen (Basel III) problemlos, sondern ist auch für die kommenden, verschärften Eigenkapital-Anforderungen gut gerüstet. Ganz nach ihrem neuen Motto: „Der Unterschied beginnt beim Namen“.

 Die Darlehenszusagen im vergangenen Geschäftsjahr lagen um rund 24,5 Prozent über dem Vorjahr. Die Entwicklung im privaten Kreditgeschäft wurde hauptsächlich durch das Wohnbaufinanzierungsgeschäft geprägt. Bei den Wohnbaudarlehen konnte die Sparkasse das Rekordergebnis des Vorjahres von 5,6 Prozent auf 7 Prozent steigern, so dass sich der Bestand an privaten und gewerblichen Krediten auf 1,85 Milliarden Euro beläuft (Vorjahr: 1,73 Milliarden Euro). Dass die Bilanz an dieser Stelle so gut ausfällt, liegt vor allem an der Niedrigzinsphase, die gut für Investitionen ist.

Der Personalstand der Sparkasse blieb fast konstant. 2015 beschäftigte die Sparkasse 792 Mitarbeiter (2014: 811). Mit 25 Filialen zählt die Sparkasse nach wie vor zu den größten Arbeitergebern im Landkreis. Die Ausbildungsquote der Sparkasse mit 66 Auszubildenden (2014: 76) liegt bei 11,9 Prozent (2014: 13,7) weiterhin auf hohem Niveau. Besonders stolz ist die Sparkasse auf ihr Germeringer Pilotprojekt.

Jetzt auch Samstags

Seit dem ersten Oktober des vergangenen Jahres können die Kunden in den vier Geschäftsstellen auch samstags ihre Bankgeschäfte abwickeln. „Dieses Angebot ist einzigartig im Landkreis“, so Knörr. Ebenso steht die wachsende Bedeutung der medialen Kommunikationskanäle bei der Sparkasse im Vordergrund. So können die Kunden frei wählen, über welchen Weg sie ihre Bankgeschäfte abwickeln wollen. Neben der persönlichen Beratung bietet das Institut Telefon-Banking, Mobile-Banking sowie Online-Banking an. Die Online-Banking-Quote liegt im Privatkontobereich beispielweise bei 42,4 Prozent. Dass ein gutes Ergebnis für die Sparkasse wichtig ist, zeigt auch dies: Im Jahr 2015 hat das Institut knapp 300 Spenden an soziale, karikative, sportliche sowie kulturelle Einrichtungen und Projekte von rund 350.000 Euro verteilt. Die Stiftung der Sparkasse sorgt darüber hinaus, dass das gemeinnützige und gesellschaftliche Engagement nachhaltig gewährleistet ist. Seit Bestehen der Stiftung bis zum Jahre 2015 wurden 61 gemeinnützige, soziale Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 397.200 Euro gefördert.

Dieter Metzler

 

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