»Schmuckstück am Eingang der Stadt«

Spatenstich des Gleis 1 am Bahnhof Fürstenfeldbruck

Spatenstich des Gleis 1 am Bahnhof Fürstenfeldbruck
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Trafen sich zum Spatenstich (von links): Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, stellvertretende Landrätin Martina Drechsler, Landtagsabgeordneter Alex Dorow, der bayerische DB-Konzernbevollmächtigte Klaus-Dieter Josel, Projektleiterin Karin Hacker, Oberbürgermeister Erich Raff und Landtagsabgeordneter Hans Friedl.
  • Maximilian Geiger
    VonMaximilian Geiger
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Fürstenfeldbruck – Als „Schmuckstück am Eingang der Stadt“ bezeichnete Oberbürgermeister Erich Raff das neu entstehende Gleis 1 am Fürstenfeldbrucker Bahnhof. Obwohl dort bereits seit einiger Zeit gearbeitet wird, fand nun am 9. Mai in Anwesenheit hochrangiger Persönlichkeiten der Politik und der Bahn ein symbolischer Spatenstich statt, der den offiziellen Startschuss für die Baumaßnahmen bedeutet.

Die Hauptarbeiten sind zwischen Mai und September angesetzt, die voraussichtliche Fertigstellung soll am 30. November erfolgen. Vor allem Regionalzüge sollen dann wieder dort halten, um die Attraktivität des Schienennahverkehrs zu erhöhen.

Nach Abschluss der Umbauarbeiten werde der neue Bahnsteig eine Höhe von 76 Zentimetern aufweisen und damit optimal zur Einstiegshöhe der auf der Strecke fahrenden Regionalzüge passen, erklärte der bayerischer Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn Klaus-Dieter Josel.

Insgesamt 4,65 Millionen Euro werden in das Projekt investiert, von denen der Freistaat alleine vier Millionen Euro übernimmt. Zudem ist die Stadt Fürstenfeldbruck finanziell am Umbau beteiligt.

Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität

„Das ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität“, erklärte OB Raff und fügte an, dass bereits Ende 2016 die ersten „Weichen gestellt“ wurden für das Projekt. Zudem kündigte er an, die Fahrradabstellplätze am Brucker Bahnhof verbessern zu wollen.

Pro Woche nehme er an drei bis vier Spatenstichen teil, berichtete Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter augenzwinkernd. Dabei würde er gerne einmal einer Inbetriebnahme beiwohnen. Deshalb hoffe er auf eine Einladung zur Einweihung im Herbst. Insgesamt 28 Regionalzüge pro Tag werden dann in Fürstenfeldbruck halten, kündigte der Minister an, der sich darüber freue, dass mit dem Projekt der Schienenpersonennahverkehr in der Metropolregion insgesamt fit für die Zukunft gemacht werde.

Dass die Arbeiten in der nächsten Wochen „richtig losgehen“ werden, ließ Projektleiterin Karin Hacker verlauten. So werde der alte Bahnsteig abgerissen und durch einen neuen ersetzt. Zudem bekomme das Areal eine neue Überdachung. Um die Barrierefreiheit zum Bahnsteig zu garantieren, werden darüber hinaus eine neue Treppe und ein Aufzug zur Personenunterführung entstehen. Natürlich werde es während der Bauphase Einschränkungen am Bahnhof geben, „doch die muss man leider in Kauf nehmen“, erklärt Hacker. Doch spätestens im Dezember sollen die Arbeiten vollständig abgeschlossen und auch die Kfz- und Fahrradstellplätze, die vorübergehend als Baustelleneinrichtungsfläche dienen, wieder nutzbar sein.

Maximilian Geiger

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