Platz für 112 neue Arbeitsplätze und 121 Autos

Spatenstich zum Erweiterungsneubau Landratsamt 

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Packten beim Spatenstich für den Erweiterungsneubau des Landratsamtes mit an (von links): Architekt Ferdinand Krissmayr, stellvertretende Landrätin Martina Drechsler, Axel Schuhn (Leitung Kreiseigener Hoch- und Tiefbaubau), Landrat Thomas Karmasin, Andrea Krebold (Vorsitzende Personalrat), Hans-Ulrich Langwieder (stellvertretende Vorsitzender Personalrat), Margret Scholl (stellvertretende Leitung Abteilung Zentraler Service) und der Fürstenfeldbrucker Oberbürgermeister Erich Raff.

Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Landratsamtes beginnen. Landrat Thomas Karmasin hat den ersten Spatenstich gesetzt

Fürstenfeldbruck - Mit der wachsenden Bevölkerung im Landkreis und den wachsenden Aufgaben ist auch die Zahl der Mitarbeiter im Landratsamt stark gestiegen. Um dem erhöhten Bedarf an Arbeitsplätzen gerecht zu werden, wurde in einer Kreistagssitzung Dezember 2016 der Grundsatzbeschluss zu einer baulichen Erweiterung des Landratsamtsgebäudes gefasst. Im Februar 2018 wurde im Kreistag dann die konkrete Planung samt Kosten (Gesamtkosten etwa 9.007.000 Euro) und dem Standort des Gebäudes beschlossen. 

Stadtrat erteilt Bauantrag zunächst Absage

Der Bauantrag ist im Sommer 2018 bei der Stadt Fürstenfeldbruck eingereicht worden, wurde jedoch vom Planungs- und Bauausschuss der Stadt zunächst abgelehnt. An der folgenden Sitzung des Planungs- und Bauausschusses im Dezember 2018 nahm Landrat Thomas Karmasin persönlich teil und konnte die verbliebenen Bedenken der Stadträte zerstreuen, dem Bauantrag des Landkreises in seiner ursprünglichen Fassung wurde zugestimmt. Die Baugenehmigung ist am 20. März 2019 erteilt worden. Landrat Thomas Karmasin: „Als Leiter eines Amtes mit immerhin über 1.000 Mitarbeitern habe ich festgestellt, dass diesem Spatenstich im ganzen Haus regelrecht entgegengefiebert wurde. Der Platzbedarf steht außer Frage, zudem ist es den Planern gelungen, gestalterisch wie technisch zu überzeugen und den Bedürfnissen einer modernen Behörde gerecht zu werden. Nachdem ich dazu beitragen konnte, das vorläufige Nein aus der Stadt Fürstenfeldbruck letztlich in ein Ja zu verwandeln, teile ich die Vorfreude meiner Mitarbeiter umso mehr und wünsche uns allen einen reibungslosen Ablauf der Baumaßnahmen.“ 

Büroräume für 112 neue Arbeitsplätze und 121 Pkw-Stellplätze

Der Erweiterungsneubau entsteht im westlichen Grundstücksteil in Verlängerung des Westflügels des Bestandsgebäudes. In drei Geschossen werden Büroräume für 112 neue Arbeitsplätze geschaffen, alle drei Geschosse sind mit dem Haupthaus über ein Brückenbauwerk verbunden. In den unteren zwei Geschossen ist ein neues Parkdeck geplant mit fünf jeweils halb versetzten Parkebenen für 121 Stellplätze. Durch die Schaffung der zusätzlichen Parkmöglichkeit kann die angespannte Parkplatzsituation für die Mitarbeiter ebenso wie für die Besucher des Landratsamtes wesentlich verbessert werden. Das neue Parkdeck wird mit 20 Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgestattet, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Erweiterungsneubaus wird hierzu einen Teil der benötigten Leistung einspeisen. Das Gebäude wird, wie bereits das Haupthaus, mit Fernwärme versorgt. 

Rund 18 Monate Bauzeit

Die Bauzeit für das neue Gebäude, inklusive dem Brückenbauwerk zum Anschluss an das bestehende Gebäude, beträgt etwa 18 bis 20 Monate, sodass die neuen Büroräume Anfang 2021 in Betrieb gehen können. Im Anschluss werden dann im Frühjahr bis zum Sommer 2021 die Außenanlagen rund um das Gebäude hergestellt. Das neu errichtete Biotop mit 270 Quadratmetern Gesamtfläche samt den umliegenden Bereichen soll als Erholungsfläche dienen. Der Fuß- und Radweg als Verbindung zwischen dem Landratsamtsgebäude und dem Stockmeierweg wird mit einer leicht geänderten Wegeführung wieder in Betrieb genommen, die bisherige Zufahrt für die Mitarbeiter des Landratsamtes auf den Parkplatz über die Agip-Tankstelle wird nicht mehr geöffnet, sodass es keinen Kreuzungspunkt zwischen Auto- und Fußgänger-/ Radverkehr mehr geben wird. 

Mehr Fahrradabstellplätze

Die Anzahl der Fahrradabstellplätze erhöht sich auf 168. Das neue Gebäude fügt sich auf dem Areal harmonisch ein in das bauliche Ensemble mit seinem Hauptgebäude aus dem Jahr 1973 und dem ersten Erweiterungsneubau, dem Bürgerservice-Zentrum aus dem Jahr 2002. Durch seine kompakte Bauweise – Bürogeschosse liegen über dem Parkdeck – geht relativ wenig wertvolle Außenfläche verloren, durch das geschickte Anlegen der Freiflächen kann das Gesamtgrundstück intensiv genutzt werden und so der parkähnliche Charakter des Grundstückes erhalten bleiben.

red

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