Fertigstellung Frühjahr 2022 geplant

Spatenstich für dringend notwendige Feuerwache II in Bruck

In Baugrube in der Flurstraße geben OB Erich Raff und Feuerwehrmänner mit Spatenstich Startschuss der Feuerwache
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Oberbürgermeister Erich Raff, Feuerwehrreferent Andreas Lohde und weitere Einsatzkräfte sowie Planer beim Spatenstich der Feuerwache II.

Fürstenfeldbruck – Der Feuerwehrbedarfsplan hatte ergeben: Die Feuerwehr kann in Fürstenfeldbruck nicht alle Gebiete der Stadt schnell genug erreichen. Das macht eine zweite Feuerwache nötig.

Zwei Jahre wurde nach einem Standort gesucht. Nun fand der Startschuss für den Neubau, der Spatenstich in der Flurstraße, statt.

Die „Feuerwache II“ wird umweltbewusst in Holzbauweise errichtet und bekommt auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage, außerdem entstehen im zweiten Stock Wohnungen. Das alles soll im Frühjahr 2022 fertig sein und kostet der Stadt aktuell 6,4 Millionen Euro. „Das ist ein stolzer Preis, den wir da in die Hand nehmen, aber er ist es und wert“, sagte Oberbürgermeister Erich Raff neben der Reihe Spaten im Erdhaufen und hoffte gleichzeitig, dass keine weitere Kostenerhöhung auf die Stadt zukomme.

 Das Quartier hier mit einer Feuerwehr als Nachbar wird sich ändern.

Andreas Lohde, Feuerwehrreferent

Trotz der Kälte – es herrschten eisige acht Grad auf dem Feld – waren viele ehrenamtliche Einsatzkräfte gekommen, die den Spatenstich miterleben wollten. So stand auf der braunen Erde in der Baugrube bereits drei Einsatzfahrzeuge der Brucker Feuerwehr. Der ein oder andere konnte sich schon gut vorstellen, wie es einmal sein wird, wenn in zwei Jahren dort täglich Fahrzeuge ausrücken. „Das Quartier hier mit einer Feuerwehr als Nachbar wird sich ändern“, ist sich Feuerwehrreferent Andreas Lohde sicher. Ihm sowie dem OB war es wichtig, den Anwohnern für die konstruktive Zusammenarbeit zu bedanken. Raff versicherte: „Hier wird nur zum Schutz von Gebäuden oder Rettung von Menschenleben mit Martinshorn und Blaulicht gefahren.“ „Die Sicherheit verlangt diese Wache“, sagte auch Lohde. Denn nicht die Feuerwehr brauche ein zweites Gebäude, sondern die Stadt.

Herausforderung für Einsatzdienst

Für die freiwilligen Einsatzkräfte bedeute die zweite Wache im Einsatzdienst sogar eine Herausforderung. „Einer, die wir uns stellen und die wir meistern werden“, versichert Lohde ebenso.

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