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Sportfest »Special Olympics« am Viscardi Gymnasium

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Das Team der Q11 mit Frau Laske organisierte das Sportfest.
Das Team der Q11 mit Frau Laske organisierte das Sportfest. © Viscardi Gymnasium

Fürstenfeldbruck – Das P-Seminar ,,Special Olympics“ der Q11 des Viscardi-Gymnasiums Fürstenfeldbruck veranstaltete am 21. Juli zusammen mit der Cäcilienschule, einem Förderzentrum für geistige Entwicklung, ein Sportfest ganz unter dem Thema der Inklusion. 

Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung und wird heute mit 5,2 Millionen Athleten in 174 Ländern vertreten. Das Ziel von Special Olympics ist es, als Inklusionsbewegung Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen.

Das hat sich auch das P-Seminar als Ziel gesetzt. Die Schüler wollten so Berührungsängste abbauen und unter dem Zeichen des Sports Kontakte knüpfen. Deswegen haben sie sich dazu entschieden, ein inklusives Sportfest zu veranstalten. Ziel war es, dass Athleten des Viscardi-Gymnasiums ,,Hand in Hand“ mit geistig behinderten Athleten entlang verschiedener Stationen Sport machen.

Einblicke in das alltägliche Zusammenleben mit behinderten Menschen

Etwa 90 Schüler und Lehrkräfte der Cäcilienschule kamen so auf dem Sportgelände des Viscardi-Gymnasiums mit fast 80 Schüler des Viscardi sportlich zusammen. Weitere junge Schüler des Viscardi wurden mittels „Führungen“ über die Thematik Inklusion aufgeklärt. Alle zusammen erhielten wichtige Einblicke über das alltägliche Zusammenleben mit behinderten Menschen.

Möglich gemacht wurde das Inklusionssportfest durch die Kooperation mit den Lehrkräften der Cäcilienschule und des Viscardi-Gymnasiums. Finanzielle Hilfe gab es von örtlichen Sponsoren, dem Einkaufszentrum AEZ, der Sportschule Puch, dem Sportstudio Hardys, der Volksbank Raiffeisenbank FFB und der Sparkasse FFB.

Es sei für alle Beteiligten eine großartige Gemeinschaftserfahrung gewesen. Nach dem Durchlaufen mehrerer Stationen bekam jeder Athlet eine Medaille. Es gab viele stolze und fröhliche Gesichter. „Nach neunmonatiger Planung konnte so eine wichtige und gelungene Sportveranstaltung mit einer wichtigen Botschaft stattfinden, die allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird“, so die Organisatoren.

red

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