Abkühlung nach feucht-fröhlicher Grillparty endete für einen Grafrather mit schweren Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen 

Gefährliche Schnapsidee: Nach nächtlicher Grillparty Sprung von der Amperbrücke 

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Von dieser 4 Meter hohen Brücke am Kreisverkehr Grafrath sprangen zwei angetrunkene Partygänger in die Amper. Ein 28-jähriger erlitt schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen. 

Grafrath – Nach einer feucht-fröhlichen Grillparty hatten zwei junge Männer aus Grafrath, 28 und 22 Jahre alt, eine gefährliche Schnapsidee: Sie sprangen  gegen 4.30 Uhr früh von der vier Meter hohen Brücke beim Kreisverkehr in die Amper, deren Wasserstand derzeit relativ niedrig ist. Der Ältere der beiden schlug dabei mit dem Kopf im Flußbett auf und zog sich schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen zu. Der Jüngere blieb unverletzt und alarmierte über einen Lkw-Fahrer die Rettungskräfte.

Gegen 04:30 Uhr im Morgengrauen des 31. 7. 2013  beschlossen zwei Männer aus Grafrath auf dem Nachhauseweg von einer Party sich noch in der Amper zu erfrischen. Einer der Männer sprang dabei von einer Brücke über die Amper in das Gewässer und verletzte sich dabei schwer. Sein Begleiter, der sich ebenfalls im Wasser befand, erkannte sofort die Notlage seines Freundes. Er verließ daraufhin das Wasser und bat einen vorbeikommenden LKW-Fahrer, der auf der B 471 unterwegs war, einen Hilferuf abzusetzen.

 Danach stieg er erneut in die Amper und zog seinen Freund in die Nähe des Ufers. Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnte dieser jedoch nicht mehr selbständig das Gewässer verlassen. Die Integrierte Leitstelle alarmierte umgehend Wasserrettungseinheiten des BRK aus Grafrath, Fürstenfeldbruck und Schondorf sowie die Feuerwehren Grafarth, Fürstenfeldbruck und Schöngeising sowie einen Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera.

 Bereits nach kurzer Zeit wurde der Verunfallte gesichtet. Die Wasserwacht setzte auf Höhe der Wasserwachtstation Grafrath einen Wasserretter ein, der zu dem Verletzten schwammen und von der Wasserseite aus die Bergung unterstütze. Feuerwehr und Wasserwacht Grafrath transportierten den Verletzten zum bereitstehenden Rettungswagen, wo er vom Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert wurde. 

Christian Nagel, Einsatzleiter der Wasserwacht warnt dringend vor dem Sprung in unbekannte Gewässer: „Ein Sprung in ein unbekanntes Gewässer ist generell gefährlich. Dies gilt natürlich besonders jetzt bei dem niedrigen Wasserstand der Amper. Wir warnen dringend vor derartigen unbedachten Aktionen.“


 Über das Bayrische Rote Kreuz: Im Fürstenfeldbrucker Roten Kreuz setzen sich mehr als 150 Mitarbeiter, über 1300 ehrenamtliche Helfer und mehr als 15.000 Fördermitglieder für ihre Mitmenschen in Stadt und Landkreis Fürstenfeldbruck ein. Im Jahr 2011 haben die Mitarbeiter des Roten Kreuzes mehr als 20.000 Einsätze im Landkreis Fürstenfeldbruck durchgeführt und die Fördermitglieder ermöglichen es dem Kreisverband wichtige soziale Dienste durchzuführen. 

redkb 


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