Die Stadt Germering stellt ihre 13 neuen Auszubildenden vor

Die "Neuen" bei der Stadt

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13 - in diesem Jahr ist es eine Glückszahl für die Stadt Germering. Denn so  viele neue Azubis haben sie.

Germering/Landkreis – Pünktlich zum ersten September startete heuer für 13 Auszubildende der Stadt Germering das Berufsleben. Von 17 bis 24 Jahren, vom Berufseinsteiger bis hin zum Wiederholungstäter, war alles dabei. Neben der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bot die Stadt in diesem Jahr auch einen Platz als Gärtner sowie unterschiedliche Ausbildungen im Kinder- und Jugendbereich an. 

„Fachkräfte sind rar und wir wollen langfristig jemanden halten“, erklärt Kerstin Kleff, stellvertretende Fachbereichsleiterin für Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Germering. Das bestätigt auch Martina Klein-Minigshofer aus dem Personalbüro. Derzeit seien es 30 Auszubildende bei der Stadt. Und zudem verrät sie, dass „drei Azubis ihre Prüfungen bestanden haben und nun von uns übernommen wurden.“ Ein Traum für viele Betriebe. In diesem Jahr fingen im Landkreis Fürstenfeldbruck 310 Jugendliche und junge Erwachsene eine Berufsausbildung in Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen an wie die IHK bestätigt. Trotz Corona solle die Ausbildung ganz normal ablaufen. Dennoch sind laut Arbeitsagentur derzeit noch 369 Ausbildungsplätze im Landkreis unbesetzt. „Rein rechnerisch steht damit jedem Bewerber etwas mehr als eine Lehrstelle zur Auswahl“, sagt Gerhard Kohlfürst, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Fürstenfeldbruck. Oberbürgermeister Andreas Haas wünscht „seinen“ Azubis auf jeden Fall alles Gute und betont, dass die Stadt als Ausbilder ihre Neuankömmlinge sehr fördern, aber auch fordern werde. Gleich nach wenigen Tagen durfte der 24-jährige Joseph, der zuvor eine Ausbildung am Flughafen abgeschlossen hatte, beispielsweise schon Hecken schneiden.

Gleich ins kalte Wasser

Für Julia stand früh klar, dass sie in die Fußstapfen ihrer Mutter treten würde, diese arbeitet im Schulkindergarten. Deswegen hat auch sie sich für eine Ausbildung im erzieherischen Bereich entschieden. „Unsere Azubis in der Verwaltung durchlaufen alle Bereiche innerhalb ihrer Ausbildung. So hat unser diesjähriger Kandidat bereits einen Tag auf dem Gnadenhof als Teil des Sommerferienprogramms mitgemacht“, erklärt Klein-Minigshofer. Die meisten der 13 neuen Auszubildenden kommen aus dem Germeringer Stadtgebiet, einige von ihnen treten jedoch jeden Morgen eine längere Anreise an. Der Weg aus Gilching, Herrsching, Gauting oder München hielt die jungen Erwachsenen nicht davon ab, sich bei der Stadt Germering um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Auch die Ausbilder blicken positiv in die Zukunft. Gärtnermeister Andreas Fissmann ist begeistert vom Engagement der Jugendlichen. Warnt aber auch vor der körperlichen Anstrengung der Arbeit und nennt als Tipp den Ausgleichssport nicht zu vernachlässigen. Viel Bewegung und arbeiten an der frischen Luft, das war auch für Joseph entscheidend, um nochmal einen zweiten Anlauf zu starten.

Claudia Becker

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