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Volkshochschulen Fürstenfeldbruck, Maisach und Mammendorf gehen Verbund ein

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Von: Maximilian Geiger

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Die Leiter der Volkshochschulen  sowie die Bürgermeister der jeweiligen Kommunen trafen sich, um die Zusammenarbeit im Verband zu besiegeln.
Die Leiter der Volkshochschulen Fürstenfeldbruck, Maisach und Mammendorf sowie die Bürgermeister der jeweiligen Kommunen trafen sich, um die Zusammenarbeit im Verband zu besiegeln. © Geiger

Fürstenfeldbruck – Gemeinsam ist man stärker – nach diesem Motto agieren ab sofort die drei Volkshochschulen aus Fürstenfeldbruck, Maisach und Mammendorf.

„Um die Erfüllung der Erwachsenenbildung gemäß dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz zu gewährleisten“, wie Christian Winklmeier, Geschäftsführer der Gretl-Bauer-Volkshochschule FFB, berichtete, sind die drei Volkshochschulen einen Verbund eingegangen. Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags erfolgte am 1. Juni in den Räumlichkeiten der Gretl-Bauer-Volkshochschule in Fürstenfeldbruck.

Künftig werden die Mitglieder des Verbundes, der den Namen „Stadt Land Bruck“ trägt, zusammen ein abgestimmtes, umfangreicheres Kursangebot erstellen und dieses in einem gemeinsamen Programmheft präsentieren. Voraussichtlich erstmals im Jahr 2023. Rechtlich bleiben die Volkshochschulen jedoch eigenständig.

Ein tolles, attraktives Angebot auf die Beine stellen

Den Auftakt zum Zusammenschluss machten die Volkshochschulen aus Maisach und Mammendorf, „letztes Jahr schloss sich dann Fürstenfeldbruck an“, erklärte Winklmeier, der künftig auch als Koordinator des vhs-Verbunds agieren wird. Er ist der Überzeugung, man werde gemeinsam „ein tolles, attraktives Angebot auf die Beine stellen“.

Zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele wurde eine „Kommunale Arbeitsgemeinschaft“ gegründet, der auch die Stadt Fürstenfeldbruckund die Gemeinden Maisach und Mammendorf beigetreten sind.

Hin zur kreativen Arbeit

Mit dem Zusammenschluss möchte man neben einem vielfältigeren Programm die Wahrscheinlichkeit steigern, dass die angebotenen Kurse auch tatsächlich stattfinden können. Zudem können durch die Fusion die Kosten der drei Volkshochschulen gesenkt werden, indem man das Verwaltungssystem und das Marketing zusammenlegt. „So können wir uns von der Bürokratie frei schaufeln, hin zu einer kreativen Arbeit“, betonte Winklmeier.

Maximilian Geiger

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