Umfrage auf dem Olchinger Volksfest

War das Bier auf dem Volksfest zu warm?

+
Olchings Volksfestreferent Andreas Hörl (links) und Bürgermeister Andreas Magg zogen ein positives Fazit

Olching – Das Olchinger Volksfest fand heuer zum 67. Mal statt. Um auch in der Zukunft weiterhin eine führende Rolle unter den Volksfesten im Landkreis einzunehmen, führte die Stadt Olching eine Befragung unter den Besuchern durch.

Rundum zufrieden äußerten sich Bürgermeister Andreas Magg und Volksfestreferent Andreas Hörl über das Ergebnis der Befragung. „Es handelt sich um keine repräsentative Umfrage, sondern um eine reine Zufallsstichprobe“, erläuterte Hörl bei einer Pressekonferenz am 8. August im Sitzungssaal des Olchinger Rathauses. 92 der 155 Befragten gaben dem Volksfest eine Topbewertung. „Unser Volksfest ist seit Jahrzehnten ein Familien- und Freundefest“, stellte Magg heraus. „Das macht seit Jahren die große Qualität des Volksfestes aus.“ Die Kernausrichtung stimme, meinte Magg weiter. „Ein Fest für die Olchinger.“ Gute Erfahrungen habe man mit dem Sicherheitsdienst gemacht, berichtete Hörl. „Die Leute rekrutieren sich aus Feuerwehrlern und dem Rettungsdienst.“ Sie haben wenig zu tun bekommen, weil sie auch mit einer ganz anderen Distanz auf die Leute zugehen, meinte Hörl. 88 der 155 Befragten kamen aus Olching, viele aber auch aus Maisach, Gröbenzell und Emmering. 

Nächstes Jahr soll es einen Stadtbus zum Volksfest geben

Überrascht zeigte sich Hörl, dass auch einige Besucher aus Eichenau kamen, obwohl die Gemeinde im Gegensatz zu den übrigen nicht beworben wurde mit der Volksfestbroschüre. Das will man im kommenden Jahr ändern und auch in Eichenau die Volksfestzeitung verteilen. An zwei ausgewählten Tagen, „Tag der Stammtischler“ und „Tag der Jugend/Kindertag“ wurde die Befragung durchgeführt. Die Beantwortung war freiwillig und wurde anonym behandelt. Als Einstiegsfrage diente die Frage nach der Herkunft, dem Alter und der Art der Anreise. Dann wurde gefragt, wie viel Geld der Befragte für den Besuch auf dem Volksfest ausgebe und welche Arten des Konsums er tätige. Der dritte Bereich beschäftigte sich damit, in welcher Zusammensetzung, also mit welchen Begleitern er das Volksfest und wie oft besuche. Am Ende der Befragung erhielt der Befragte die Möglichkeit, eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge vorzubringen. Überrascht zeigte sich Hörl von dem Ergebnis, dass ein Drittel mit dem Auto zum Volksfest kommt. Ein Drittel geht aber auch zu Fuß. Die Stadt will das ÖPNV-Angebot weiter verbessern. So soll eine Citybus-Linie eingeführt werden, die vom Olchinger See aus über das Schwaigfeld durch die Hauptstraße zum Volksfestplatz bis zum Gewerbegebiet verkehren soll. 

Kritik am Bier und mehr Tradition

Die Volksfestbesucher sind hauptsächlich zwischen 36 und 45 sowie zwischen 16 und 25 Jahre alt. Sie geben durchschnittlich zwischen 31 und 50 Euro aus. 30 der Befragten lassen bis zu 90 Euro auf dem Volksfest. Dabei stehen die Ausgaben für Essen und Trinken an erster Stelle. Trotz des Angebots mehrerer Biersorten übten etliche Festzeltbesucher Kritik am Bier, insbesondere sei das Bier zu warm gewesen. Zu den Verbesserungsvorschlägen zählte, dass sich die Besucher mehr „Bayerisches“ wünschen auf dem Volksfest. Neben dem Bayerischen Abend, an dem man weiter festhält, will man Trachtenvereine in der Region ansprechen, um eventuell einen Volksfesttanz zu veranstalten.

Dieter Metzler

Auch interessant

Meistgelesen

Großbaustelle Buchenau
Großbaustelle Buchenau
Zu zweit unterm Baum
Zu zweit unterm Baum
Neues Zuhause für Familie Uruqi
Neues Zuhause für Familie Uruqi
Tigerente und kleiner Bär im Jexhof
Tigerente und kleiner Bär im Jexhof

Kommentare