Die Stadt gemeinsam gestalten – Startschuss im Rathaus 

Neuer Internetauftritt "Brucker Stadtgespräche" 

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Brucks 2. Bürgermeister Erich Raff und Kommunikationskauffrau Sabine Wildmann stellten bei einer Pressekonferenz das neue Online-Portal der Kreisstadt vor.

Fürstenfeldbruck – Die Stadt gemeinsam gestalten – für ein modernes Fürstenfeldbruck. Am zweiten November fiel der Startschuss für den neuen Internetauftritt „Brucker Stadtgespräche“. Mit dem neuen Online-Portal (www.stadtgespraeche-ffb.de) bietet die Kreisstadt den Bürgern ab sofort die Möglichkeit, sich über bestimmte Projekte in der Stadt nicht nur zu informieren, sondern sich auch daran aktiv zu beteiligen.

Sabine Wildmann, gebürtige Bruckerin und seit September im Rathaus zuständig für Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit stellte bei einem Pressetermin am zweiten November gemeinsam mit Brucks zweitem Bürgermeister Erich Raff und Doreen Höltl von der Stadtverwaltung sowie Josef Greppmair, der die Internetseite erstellt hat, die neue Plattform vor. An dem Pressetermin nahmen auch die Referenten für Bürgerbeteiligung, Stadtrat Dr. Andreas Ströhle (Piraten), sowie der Referent für Soziales, Stadtrat Jan Halbauer (Grüne), und ein Vertreter des Seniorenbeirats sowie des Beirats für Menschen mit Behinderung teil. Aktuell können sich die Bürger unter dem Link „Unsere Stadtgespräche“ zu zwei Projekten einbringen, teilte Wildmann mit: Zur Barrierefreiheit in der Stadt und zur Konversion des Fliegerhorstes.

 Zur Neugestaltung des Viehmarktplatzes hingegen ist derzeit nur ein Projektsteckbrief einsehbar, der Bürgerdialog ist hierzu noch nicht freigeschaltet. Dr. Ströhle bemängelte bei der Vorstellung der Website, dass die Bürger sich nur zu Projekten äußern können, die von der Stadt eingestellt werden. Das sei ihm noch zu wenig Transparenz. Im Gegensatz zur Konversion Fliegerhorst, die wesentlich später anstehe, als das Projekt Umgestaltung des Viehmarktplatzes, das schon konkreter sei. Raff erklärte dazu, dass man zunächst Erfahrungen sammeln möchte, wie die Internetseite von den Bürgern überhaupt angenommen werde. Bei entsprechender Resonanz könnten sich die Bürger bei bis zu sechs Projekten auf der Internet-Plattform einbringen, teilte Höltl mit. Unter dem Motto „Zuhören, mitreden, anhören“ kann sich der Bürger auf der neuen Internetplattform über die verschiedenen Projekte zunächst informieren.

 Sogenannte Steckbriefe stellen ihm das Projekt vor, Dazu kann er seine Meinung äußern bzw. oder auch Vorschläge machen. Nach drei Monaten werden die gesammelten Anregungen geprüft und ggf. die Umsetzung geplant. Eine Online-Registrierung ist nicht erforderlich. Man vertraue dem Bürger, teilte Wildmann mit. Sollten dennoch unsachliche Kommentare, Beschimpfungen oder Beleidigungen auftauchen, werden die entfernt. „Wir hoffen, dass wir den Bürgern hiermit ein zusätzliches Mittel zur Hand geben“, sagte Josef Greppmair, der die Website entwickelt hat. Mit einem weiteren Link „Schadensmelder“ erhält der Bürger zusätzlich eine Möglichkeit, rund um die Uhr Störungen zu melden, beispielsweise bei der Straßenbeleuchtung, ausgefallene Ampelsysteme, übervolle Papierkörbe oder Frostaufbrüche. Hierzu muss sich der Bürger aber einmalig registrieren. Und auch Hinweise auf öffentliche Veranstaltungen, Info-Termine oder Podiumsdiskussionen mit Angabe der Beteiligten, des Veranstaltungsortes und Zeitpunktes sind über das neue Online-Portal einsehbar. 

Dieter Metzler

 

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