Das Stadtmuseum Bruck verkauft sich gut - Museums-Shop auch für Kinder interessant

In seiner Grundausstattung erinnert der Museumsladen an eine Apotheke - das Inventar entstammt aus der 1999 übernommenen Einrichtung der alten Brucker Drogerie Bausewein in der Schöngeisinger Straße.

Ein typisches, traditionelles Brucker Geschäft und somit durchaus museumswürdig. Im heutigen Angebot des Museumsladens wurde auch an die jugendlichen Besucher aus Schulen und Kindergärten gedacht. Neben den museumspädagogischen Programmangeboten übers Jahr ergänzen ‚Kelten, Römer, Bajuwaren’ als Gummifiguren anschaulich das soeben Gesehene und Gelesene in der Abteilung Vor- und Frühgeschichte. Neben Wachstäfelchen und Griffel befinden sich auch typische Spiele aus der Römerzeit und die kurzen Schwerter römischer Legionäre - hier aus Holz. Für die Noch-Kleineren hält der Museumsladen Klappbücher und so unvergängliche Kinderliteratur wie die ‚Häschenschule’ bereit. Es ist schon erstaunlich, was sich so über die Jahre an Katalogen zu diversen Sonderausstellungen angesammelt hat und heute noch greifbar ist. So von ‚Ludwig der Bayer’ aus dem Erinnerungsjahr 1997 oder zu ‚Goethes Weimar’ zum 250. Geburtsjahr des Dichterfürsten 1999. Die Farbholzschnitte im Katalog stammten von Margarete Geibel. 2000 würdigte das Stadtmuseum die ‚Barocke Kunst im Fürstenfelder Land’, 2004 trat hier ‚Fürstenfeldbruck literarisch’ auf. 2006 schließlich die große Familiensaga ‚Die Miller’, die auch vom Fernsehen als äußerst vorzeigewürdig empfunden wurde. Nicht vergessen werden sollte in dieser Katalog-Rückschau die Geschichts- und Klostergründungs-Publikation ‚In Tal und Einsamkeit’ aus 1988 mit hervorragenden Beiträgen und Analysen namhafter Historiker und sonstiger Publizisten. Weitere Veröffentlichungen zum Kloster Fürstenfeld und dem Orden der Zisterzienser allgemein liegen vor, ebenso wie Literatur zur bayerischen Geschichte rund um die Region Fürstenfeldbruck. Kunstgewerblich-handwerkliche Objekte werden ergänzend zu eigenen Ausstellungen geführt wie beispielsweise die Nachbildung der Bavaria als Porzellanstatuette, gefertigt von einem Nymphenburger Modellierer. Umfangreich auch die Postkartensets zu Ausstellungsthemen und Objekten. Soeben wird zur angelaufenen, neuen Sonderausstellung ‚Reise mit der Postkutsche’ ein von der Sparkasse Fürstenfeldbruck gesponserter, ausgezeichneter Katalog angeboten: Ein reich bebildeter, anschaulich geschriebener Begleiter durch ein großes Stück Zeitaufarbeitung - bis zum 18. Oktober 2009 im Stadtmuseum zu sehen. Dank auch der vielen Leihgaben durch die alte Brucker Posthalter- und Hotelierfamilie Weiß.

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