Rückblick Stadtradeln 2020:

Stadtradeln-Wanderpokal: Alling hat die meisten Radl-Kilometer pro Einwohner

Landrat Thomas Karmasin überreicht Stadtradeln Wanderpokal an Allings Bürgermeister Stefan Joachimsthaler
+
Landrat Thomas Karmasin (rechts) überreicht den Wanderpokal für das Stadtradeln an Stefan Joachimsthaler, den Bürgermeister der diesjährigen Sieger-Gemeinde Alling.

Landkreis – Auch dieses Jahr beteiligte sich der Landkreis Fürstenfeldbruck vom 13. September bis zum 3. Oktober an der Klima-Bündnis Kampagne Stadtradeln.

Insgesamt wurden dank 3.010 Radlern 513.318 Kilometer zurückgelegt und auf diese Weise 75 Tonnen CO2 vermieden. Mit 5,7 Kilometer pro Einwohner ist die diesjährige Siegerkommune Alling. Landrat Thomas Karmasin übergab den Wanderpokal, der zuletzt in den Händen der Stadt Puchheim war, an Allings Bürgermeister Stefan Joachimsthaler.

Etwas andere 21 Radeltage

Aufgrund der Corona-Pandemie musste das eigentlich schon für Mai geplante Stadtradeln auf die zweite Jahreshälfte verschoben werden. Die Veranstaltung fiel situationsbedingt kleiner als im Vorjahr aus. Innerhalb einiger Kommunen fanden kleine Auftaktveranstaltungen zur Einstimmung auf die 21 Radeltage statt.

So viele Stadtradelnstars wie noch nie

Dennoch gab es eine Besonderheit: Sieben Stadtradeln-Stars, die in ihrer dreiwöchigen Autoabstinenz dem teilweise nasskalten Wetter und der früh eintretenden Dunkelheit trotzten. Unter ihnen befanden sich die Bürgermeister aus Gröbenzell und Puchheim. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen können auf der Stadtradeln-Homepage des Landkreises nachgelesen werden.

Auch heuer gab es was zu gewinnen

Als „Dankeschön“ für die Teilnahme an der Aktion Stadtradeln wurden unter allen im Landkreis teilnehmenden Radlern, die in den drei Wochen mehr als 100 Kilometer geradelt sind und sich mit Email registriert haben, mittels Zufallsgenerator zehn Preise verlost: vier ADFC-Jahresmitgliedschaften, drei Brucker-Land Schlemmer-Körbe, sowie drei Schlemmerblöcke. Die Schlemmerblöcke „Fürstenfeldbruck & Umgebung 2021“ können situationsbedingt derzeit nicht im Rahmen einer Abschlussveranstaltung übergeben werden. Die Gewinner erhalten ihre Preise auf postalischem Weg.

Radl-Boom aufgrund der Corona-Krise

Dass trotz der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen dennoch so ein Gesamtergebnis erzielt werden konnte, liegt vermutlich auch an dem derzeitigen Radl-Boom. „Viele Bürger sind in der Corona-Krise auf das Fahrrad umgestiegen! Ein Grund dürfte auch die Tatsache sein, dass auf dem Rad die gebotene soziale Distanz gut eingehalten werden kann“, vermutet das Landratsamt.

Laut des Zweirad-Industrieverbandes war der Mai mit Umsatzzuwächsen zwischen 50 und 100 Prozent für die Fahrradhändler der beste Monat aller Zeiten. Insgesamt wurden zwischen Januar und Juni etwa 3,2 Millionen Fahrräder und E-Bikes verkauft. Das ist ein Plus von rund 9,2 Prozent im Vergleich zum bereits sehr erfolgreichen Vorjahreszeitraum.

Arbeiten an der Radinfrastruktur im Landkreis

Insbesondere E-Bikes eröffnen mit einer Akku-Reichweite bis zu 150 Kilometer Menschen aller Altersklassen neue Touren-Möglichkeiten. Der Ammer-Amper-Radweg sowie die Räuber-Kneißl-Radtour sind Beispiele für Ausflugsmöglichkeiten in unserer Region. Die Radinfrastruktur wird im Landkreis Fürstenfeldbruck weiter ausgebaut, sodass das Radfahren sicherer wird. Zudem erfolgte eine von der Abteilung „Radln im Landkreis“ veranlasste durchgehende Ausschilderung des Radnetzes, wodurch es dem Radfahrer einfacher gemacht werden soll, den Radausflug zu genießen.
red

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kommentare