Stadtratsfraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN aus Germering begutachtet Puchheimer Projekte

Zu Besuch bei den Nachbarn

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Mit der Germeringer Delegation auf dem Parsberg in Puchheim-Ort: Bürgermeister Norbert Seidl, Agnes Dürr, Sepp Dürr, Hans Knürr, Angelika Kropp-Dürr, Gerhard Blahusch und Sophie Schuhmacher.

Germering/Puchheim - Puchheims Bürgermeister Norbert Seidl und Stadtrat Hans Knürr durften eine Delegation der Stadtratsfraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN aus Germering begrüßen. Agnes Dürr, Angelika Kropp-Dürr, Sepp Dürr, Gerhard Blahusch, Christian Huber und Dritte Bürgermeisterin Sophie Schuhmacher wollten sich über mehrere Projekte und Initiativen der Nachbarschaft einen Vor-Ort-Eindruck verschaffen.

Nach einer kurzen thematischen Einführung im Rathaussaal und nach dem Eintrag ins Buch der Stadt ging es per Fahrrad zu exemplarischen Stationen, an denen die zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen und die politischen Ansätze zur Bewältigung kurz dargestellt wurden. Erste Station war die Wohnsiedlung Planie mit Jugendzentrum, Quartiersbüro, Sanierungsmaßnahmen der Immobilieneigentümer und Bürgerpark Kennedywiese. In der Boschstraße erwartete der Leiter des Sozialamtes, Martin Kulzinger, die Truppe, um über das Projekt Kinderfreundliche Kommune zu berichten. Auf dem Weg zur Grundschule Gerner Platz konnte die Gruppe direkt erleben, dass Puchheim insbesondere in den Hauptstraßen für Fahrradfahrende noch einen großen Aufgabenkatalog abzuarbeiten hat. Die Grundschule am Gerner Platz beweist, dass der hohe Stellenwert der Bildung auch eine bauliche Komponente voraussetzt. Dies wurde durch Umbau und Erweiterung der Schule hin zu einem Lernhaus verwirklicht. Vorbei an der Baustelle der Erweiterung Fernwärmeleitung an der Bürgermeister-Ertl-Straße erreichte man Bürgeracker und Bürgergarten und das Projekt Stadtbeete. Auf dem Grünen Markt wurde erklärt, wie sich die Stadtmitte, Alois-Harbeck-Platz und Bahnhof entwickeln sollten beziehungsweise werden.

Bier aus Germering und Honig aus Puchheim als Zeichen der Nachbarschaft

In Puchheim-Ort konnte sich die Gästegruppe von der Qualität der Wohnungen bei der Besichtigung der Modulhäuser an der Schwarzäckerstraße überzeugen. Abschluss und Höhepunkt der Tour war die „Grenzstation“ auf dem Parsberg, wo es bei einer kleinen Brotzeit zum Austausch von Geschenken kam: Germeringer Bier und Puchheimer Honig wechselten die Seiten. Hier ergab sich die Gelegenheit, über gemeinsame Projekte bei der Landschaftsnutzung, beim Hochwasserschutz, beim Tourismus und in der Wirtschaft nachzudenken. Die informative und spannende, fast vierstündige Rundreise hatte das gegenseitige Verständnis für überparteiliche, interkommunale Zusammenarbeit eindeutig gefördert und darf gerne mit einem Gegenbesuch fortgesetzt werden.

red

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