Neubau an Cerveteristraße

Stadtwerke feiert Richtfest für neue Zentrale

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Beim Erinnerungsfoto an das Richtfest der Stadtwerke durfte Löwe Oskar, das Maskottchen des Unternehmens, nicht fehlen (von links): Polier Herrmann Ott, Niederlassungsleiter Josef Rieger und Bauleiter Ingo Lützkendorf sowie Aufsichtsratsvorsitzender, OB Erich Raff, und Geschäftsführer Enno W. Steffens
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Der Spatenstich für die neue Unternehmenszentrale der Brucker Stadtwerke an der Cerveteristraße im Brucker Westen erfolgte am 25. Juli vergangenen Jahres. Die Planung sieht drei miteinander verbundene Gebäudeteile inklusive Außenanlagen vor. Mittlerweile steht der Rohbau des Bürogebäudes mit einem angeschlossenen Werkstatt- und Lagerbereich, so dass am 15. Mai das Richtfest gefeiert werden konnte.

Fürstenfeldbruck – Mit vor Ort waren der Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Erich Raff, der Geschäftsführer Enno W. Steffens, der Bauleiter Ingo Lützkendorf, der Niederlassungsleiter Josef Rieger sowie der Architekt Björn Bergfeld vom bbp-Büro aus Kiel, und zahlreiche Gäste.

„Ich begrüße Sie in der neuen Heimat der Stadtwerke“, sagte Raff bei seinem Grußwort. „Nur wer sich bewegt, bewegt etwas.“ Seit dem Spatenstich habe sich viel getan, wie nur unschwer zu erkennen sei. Dieser Neubau habe in vielerlei Hinsicht positive Effekte. Er sei zum einen Bekenntnis zu den Stadtwerken und zur Region, zum anderen ein mehrfach ausgezeichneter Regionalversorger und Dienstleister sowie ein guter Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. Mögen sich alle Mitarbeiter und die Kunden in den neuen Stadtwerken wohlfühlen, schloss Raff.

„Wir setzen uns hier kein Denkmal, sondern die Grundlage für unser zukünftiges Arbeiten. Die Herausforderungen als Energieversorger wachsen stetig“, sagte Geschäftsführer Steffens danach. Mit dem Neubau werden ideale Voraussetzungen dafür geschaffen. Aufgrund eines harten Winters habe man zwei Wochen Bauverzug in Kauf nehmen müssen, das sei verkraftbar, zumal man als Energieversorger in dieser Zeit gleichzeitig viel Gas und Strom verkauft habe.

17,1 Millionen Euro – Sparkasse hilft aus

Die Gesamtkosten der neuen Stadtwerke belaufen sich auf 17,1 Millionen Euro, teilte Steffens mit. Ganz ohne fremdes Geld habe man den Neubau nicht hinbekommen, teilte Steffens mit. Die Sparkasse ist als Fremdkapitalgeber eingesprungen. Aus den eigenen Reihen hob Steffens besonders Gabriele Baali als Projektleiterin heraus, bei der alle Fäden zusammenlaufen. Ende April des kommenden Jahres soll der Umzug der Stadtwerke von der Bullachstraße aus der Innenstadt an den neuen Standort erfolgen.

Kunden-Center und Konferenzzimmer

Im Bürogebäude sind neben den Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter auch ein Kunden-Center sowie ein moderner Konferenzbereich mit Besprechungsräumen vorgesehen. Im Werkstattgebäude sind neben Werk-/Montageräumen, Räume für Schulungen, sowie die Unterbringung von Dienstfahrzeugen geplant. Das Lagergebäude dient in erster Linie der Unterbringung sämtlicher Materialien und Werkzeuge, welche für die Aufgaben der Stadtwerke benötigt werden. Neben der Waren-An-/Ausgabe und den reinen Lagerflächen befinden sich hier ebenfalls Arbeitsräume.

"Tüchtige Zäsur im Inneren"

„Wir haben einen Standortwechsel und zwar im Inneren und nach außen“, habe er festgestellt, sagte Steffens und ging auf die Optimierung der Organisation und der Zusammenarbeit bei den Stadtwerken ein. „Der neue Standort ist eine ideale Basis für das kooperative Zusammenarbeiten im Kollegium des Unternehmens“, gab sich Steffens euphorisch. Das werde einen Ruck geben. „Steve Jobs hat mal gesagt, heute schlagen wir eine Delle ins Universum. Das wäre vermessen, wenn wir das behaupten würden. Aber es wird eine ganz tüchtige Zäsur, was wir hier machen. Das können wir uns heute noch gar nicht so vorstellen.“ Abschließend dankte Steffens der Stadt als 100-prozentiger Gesellschafter, für die Möglichkeit, sich hier entfalten zu können. „Ich bin überzeugt, dass wir die Aufgaben, die an uns gestellt werden, bestmöglich lösen können.“

Nachdem Josef Rieger von der Münchner Zechbau Niederlassung für Polier Herrmann Ott die zahlreichen Gäste in bayerischer Mundart mit den Richtspruch in gereimter Form amüsierte, lud Geschäftsführer Steffens alle zu Speis und Trank ins eigens aufgestellte Festzelt ein.

Dieter Metzler

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