Halbjahresbilanz 2017

Stadtwerke Germering bereits zufrieden

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Beliebtes Freizeitzentrum: Ins Polariom kamen 2017 mehr als 57.000 Besucher, im benachbarten Freibad waren es sogar fast 114.000 Gäste.

Die von den Stadtwerken betriebenen Freizeiteinrichtungen in Germering erfreuen sich großer Beliebtheit. So wurden im Hallen- und im Freibad sowie in der Eishalle höhere Besucherzahlen registriert als im Vorjahr. Auch sonst liegen die Stadtwerke finanziell weitgehend im Plan.

Germering – Das geht aus dem Zwischenbericht hervor, der nun im Werkausschuss vorgelegt wurde. Der weist ein Defizit von rund 2,79 Millionen Euro aus – etwas mehr als der Haushaltsansatz in Höhe von knapp 2,75 Millionen Euro. „Wir hatten etwas höhere Reparaturkosten bei der Energieversorgung und im Freibad“, begründet Werksleiter Roland Schmid die Zahlen auf Nachfrage des Germeringer Anzeigers.

Freizeiteinrichtungen gut besucht

Dennoch ist man bei den Stadtwerken mit dem Verlauf des Jahres 2017 zufrieden – vor allem, was die Besucherzahlen in den drei Freizeiteinrichtungen anbelangt. So besuchten insgesamt 109.338 Gäste das Hallenbad an der Max-Reger-Straße. Das sind 2.244 mehr als im Vorjahr. Zwar ist die Zahl der Besucher bei den öffentlichen Badezeiten leicht zurückgegangen. Dafür spülten die Schulen und Vereine mehr Gäste in die Schwimmbecken.

Auch das Freizeitzentrum an der Bertha-von-Suttner-Straße lockte die Massen an. Im Freibad wurden 113.706 Besucher gezählt. Das gute Ergebnis des Jahres 2015 mit mehr als 133.500 Besuchern wurde damit zwar nicht erreicht. Das Vorjahresergebnis von 103.643 Gästen wurde aber klar übertroffen. Sowohl bei den öffentlichen, als auch bei den von Schulen und Vereinen reservierten Öffnungszeiten kamen mehr Gäste.

In der benachbarten Eishalle kamen insgesamt 57.549 Besucher – exakt 3.001 mehr als 2016 das Polariom besuchten. Der Zuwachs verteilt sich wie folgt: Bei der Vereinsnutzung waren es 3.838 Besucher mehr, bei den Schulen 498 und beim öffentlichen Eisstockschießen 100. Im öffentlichen Bereich gab es dagegen einen Rückgang um 1.435 Besucher.

70.000 Kubikmeter Wasser mehr

Das Wasserwerk wird das angestrebte Ergebnis voraussichtlich erreichen. Noch gibt es zwar ausstehende Rechnungen, laut Zwischenbericht wird aber mit einem Plus von gut 104.000 Euro gerechnet. Damit liegt man sogar über dem Ansatz von 88.600 Euro. Insgesamt wurden rund 2,26 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr 2017 gefördert. Das sind knapp 70.000 Kubikmeter mehr als im Vorjahr.

Reparaturen und Gas-Bezug sorgen für Defizite

Bei der Energieversorgung wird das geplante Defizit von gut 149.000 Euro wohl deutlich überschritten. Der Zwischenbericht weist hier ein Minus von gut 289.000 Euro aus. Zwar übersteigen die Erträge den Ansatz um 12.000 Euro, doch die Aufwendungen werden noch deutlicher überschritten. Neben den bereits erwähnten Überschreitungen in Höhe von 45.000 Euro für Leitungsreparaturen schlagen unter anderem auch um 40.000 Euro höhere Kosten für den Bezug von Gas zu Buche.

Andreas Daschner

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