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Städtischer Kinderhort KIK feiert 30-jähriges Jubiläum

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Von: Hans Kürzl

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Symbolisch von jeder Klasse eine Blume. Hortleiterin Christiane Didrichsons (links) freut sich mit ihrem Team.
Symbolisch von jeder Klasse eine Blume. Hortleiterin Christiane Didrichsons (links) freut sich mit ihrem Team. © Hans Kürzl

Germering – Fröhlich, bunt und doch auch ein wenig feierlich – der Städtische Kinderhort in der Kleinfeldschule (KIK) hat seinen 30. Geburtstag gefeiert. Und mit ihm auch Christiane Didrichsons, die von Beginn an als Leiterin mit dabei war.

Sie erzählt nicht, dass früher alles grundsätzlich einfacher oder besser gewesen sei. Doch der Aufwand habe sich schon geändert. „Am Anfang war das vollkommen normal und stressfrei, Leitung zu machen und noch die Betreuung von Kindern mit zu übernehmen.“ Heute sei viel Organisation zu leisten und Bürokratie abzuarbeiten. „Da bin schon sehr froh, ein gutes Team hinter mir zu haben“, lobt Didrichsons ihre aktuell 16 Mitarbeiter von Fachkraft bis Küche.

Einige davon waren schon als Praktikanten im Hort und haben sich danach wieder für den KIK beworben. „Was unbedingt für eine gute Führung spricht“, so der Germeringer Hortreferent Johannes Landendinger. Die zweite Bürgermeisterin Manuela Kreuzmair schließt sich dem an: „Sie sind das Nest, in dem den Kindern Flügel wachsen dürfen“, bezieht sie sich auf Leitung und Hort zugleich.

Der ist in den drei Jahrzehnten seines Bestehens stetig gewachsen. Mit zwei Gruppen begann es im Januar 1992, bereits sechs Jahre später kam eine dritte Gruppe hinzu. Und seit 2009 ist der Kinderhort in der Kleinfeldschule sogar viergruppig. Rund 100 Mädchen und Buben sind es aktuell, die dort betreut werden.

Größer werden will man nicht unbedingt. Es wäre weniger eine personelles Problem denn ein räumliches wie Hortreferent Landendinger erklärt. Man müsste möglicherweise etwas vom Pausenhof abgeben. „Wir wollen den Kindern aber auch Raum geben, sich auszutoben, sich zu bewegen.“ Der Sport sei an Schulen sowieso zu oft mit das erste, was an Unterricht wegfalle, wenn gekürzt oder, wie in der Hochphase von Corona, Unterricht umorganisiert werden müsse.

Von Seiten der Kleinfeldschule wisse man die räumliche Nähe und das Engagement des Hortteams sehr zu schätzen, wie Konrektorin Veronika Schorsch betont. Dem schließt sich Elternbeirats-Mitglied Regina Pickford an: „Toll wie der Hort alle Herausforderungen und auch den Alltag meistert.“

Hans Kürzl

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