Hämmern und stemmen

Starkbierfest beim Musikverein Althegnenberg

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Beim Wettnageln traten auch drei Frauen gegeneinander an.

Zum dritten Mal veranstaltete der Musikverein Althegnenberg ein Starkbierfest, zu dem mehr als 100 Besucher in die Mehrzweckhalle in Althegnenberg kamen. Sie wurden den ganzen Abend gut unterhalten. Neben der Blasmusik standen für die die Gäste diesmal ein Wettnageln und eine Neuauflage des Maßkrugstemmens auf dem Programm. Auch Bruder Barnabas fand wieder den Weg aus seiner Klause und las den An- aber auch Abwesenden die Leviten.

Althegnenberg - Beim Wettnageln kam es darauf an, möglichst schnell drei Nägel in einen Baumstamm zu hämmern, wobei jeweils drei Männer oder Frauen gegeneinander antraten. Der Schnellste kam in die nächste Runde. Bei den Frauen waren die Siegerinnen schnell ermittelt, denn es traten nur drei Frauen an und jede bekam einen Preis. Die Schnellste war Barbara Schamberger-Oswald, den zweiten Platz holte sich Monika Helfer und dritte wurde Kathi Wittchen. Bei den Männern war Rainer Spicker der mit dem schnellsten Hammer, Platz zwei erreichte Reinhard Helfer und drittbester war Peter Helfer. 

Packendes Duell beim Maßkrugstemmen

Bei einer Neuauflage des Maßkrugstemmens wurde Peter Helfer, der Sieger des Vorjahres, von zwölf Teilnehmern herausgefordert. Nach und nach siegte die Schwerkraft über die Muskelkraft der Männer und die Maßkrüge sanken auf den Tisch. Nur zwei Kandidaten blieben übrig und so lieferten sich am Schluss Martin Karg und Peter Helfer ein packendes Duell, bei dem keiner aufgeben wollte. Mehrere Minuten quälten sich die beiden und das Publikum feuerte eifrig ihren jeweiligen Favoriten an oder litt mit ihnen mit. Da sich kein Ende des Wettstreits abzeichnete, entschied das Schiedsgericht schlussendlich für ein Unentschieden und erklärte Peter Helfer und Martin Karg beide zu Siegern. Gute zwölf Minuten hatten sie ihre Maßkrüge gehalten. Dritter dieses Wettkampfs wurde Ferdinand Schleich. 

Bruder Barnabas nimmt Gemeinde-Projekte aufs Korn

Helmut Zellner befasste sich als Bruder Barnabas wieder mit beachtenswerten Vorgängen in und um die Gemeinde.So thematisierte er beispielsweise die Schwierigkeiten der Vereine, neue Vorstände zu finden und ging auf einen geplanten Schnellradweg zwischen Althegnenberg und Haspelmoor ein, der wohl mit Flüsterasphalt ausgestattet werden soll, damit Fuchs und Reh im Naturschutzgebiet von den rasenden Radlern nicht zu sehr aufgeschreckt werden. 

Zweifel an Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses in Hörbach

Auch die Pläne der Gemeinde für ein neues Feuerwehrhaus in Hörbach sprach Bruder Barnabas an und er zweifelte, ob Bürgermeister Paul Dosch die Fertigstellung des Baus noch erleben werde, denn nachdem das Projekt bisher keinen Fortschritt zeige, wagte Barnabas eine Vergleich des Projekts mit den Planungs- und Bauzeiten anderer Großprojekte in Deutschland: Flughafen München etwa 30 Jahre, Stuttgart 21 etwa 27 Jahre, Flughafen Berlin etwa 25 Jahre. Barnabas hatte einen Vorschlag für die Bürgermeisterwahl, die im nächsten Jahr ansteht: Man könnte doch den Bürgermeister abwechselnd aus den beiden Ortsteilen Althegnenberg und Hörbach wählen. Dann wäre nächstes Jahr wieder Hörbach dran, vielleicht mit einem Grünen Bürgermeister Andreas Birzele? 

red

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