Stichwahl im Emmering

Floerecke hat in Emmering die Nase vorne

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Stefan Floerecke (CSU) holte mit 66,02 Prozent gegen Fritz Cording den Sieg in Emmering.

Emmering - 34-Jähriger holte bei Bürgermeisterwahl in Emmering 66 Prozent

In der wegen der Corona-Pandemie erstmals in Bayern ausschließlich als Briefwahl durchgeführten Stichwahlen stand in Emmering am vergangenen Sonntag nach knapp zwei Stunden nach dem Beginn der Auszählung bereits der Sieger fest: Der 34-jährige Stefan Floerecke (CSU) holte sich nach 18 Jahren das Rathaus von den Freien Wählern zurück.

Am 15. März hatte Floerecke mit 48,5 Prozent die absolute Mehrheit noch knapp verfehlt. Mit 66 Prozent der Stimmen behielt der CSU-Gemeinderat und auch in den Kreisrat wiedergewählte Floerecke bei der Stichwahl klar die Nase vorn vor dem 60-jährigen Fritz Cording (parteifrei für FW) mit 34 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag mit 64,9 Prozent in Emmering noch höher als vor zwei Wochen, wo 62,3 Prozent der wahlberechtigten Emmeringer an der Wahl teilnahmen.

Mit so einem deutlichen Erfolg habe er nicht wirklich gerechnet, freute sich der seit zwölf Jahren im Gemeinderat sitzende Floerecke. Seinen Erfolg führte der selbständige Grafik- und Webdesigner in erster Linie auf den intensiven Wahlkampf zurück, in den er und sein Team in den vergangenen Wochen geführt haben.

Er dankte seinen politischen Gegnern, die einen fairen Wahlkampf geführt haben. „Ich hätte mir natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht“, sagte der in der Stichwahl unterlegene Fritz Cording. Den Sprung ins den Gemeinderat hatte der parteifreie Cording auf der Liste der Freien Wähler bei den Wahlen mit den zweitmeisten Stimmen hinter Michael Schanderl aber souverän geschafft.

Dieter Metzler

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