Spitzen-Abschluss als Steuerfachangestellte bildet eine hervorragende Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Zukunft 

Bruckerin Johanna Zirchner für Bestnote von Steuerberaterkammer geehrt

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Der Präsident der Steuerberaterkammer München, Dr. Hartmut Schwab (2.v.l.), gratuliert Johanna Zirchner (3.v.r.) zur Note „sehr gut“, mit der sie die Ausbildung zu Steuerfachangestellten abgeschlossen hat. Ebenfalls gratuliert haben der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Steuern, Dr. Roland Jüptner (2.v.r.) sowie Kurt Hengsberger (r.), Vorsitzender des Ausschusses für Steuerfachangestelltenprüfung.

Fürstenfeldbruck/München – Für den Abschluss ihrer Ausbildung zu Steuerfachangestellten mit der Note „sehr gut“ hat die Steuerberaterkammer München Johanna Zirchner von der Berufsschule in Fürstenfeldbruck geehrt. In Niederbayern, Oberbayern und Schwaben, dem Zuständigkeitsbereich der Kammer, glückte nur 30 Absolventen der Abschluss mit der Bestnote. Die Ehrung fand in der Städtischen Berufsschule für Steuern in München statt.

Der Präsident der Steuerberaterkammer München, Dr. Hartmut Schwab, würdigte die Ausgezeichneten: „Die Prüfung zum Steuerfachangestellten ist anspruchsvoll, die Ausbildung vielfältig. Nur mit viel Fleiß und Durchhaltevermögen kann daher die Bestnote erreicht werden. Dieser Spitzen-Abschluss bildet eine hervorragende Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.“

Entgegen dem allgemeinen Trend steigt die Zahl der Ausbildungsplätze für Steuerfachangestellte. Die Steuerberaterkammer fördert schon angehende Azubis. So hat die Kammer jüngst einen Workshop für Schüler im Beruflichen Schulzentrum in München veranstaltet. Schüler lernten dort in Rollenspielen und durch Erzählungen von Menschen aus der Praxis den Beruf des Steuerberaters anschaulich kennen.

Schwab unterstrich auf der Feier: „Meine Anerkennung gilt nicht nur den erfolgreichen Auszubildenden, sondern auch ihren Ausbildungsstätten, die sie während der Ausbildung vorbildlich unterstützt haben.“ Von den insgesamt 581 Auszubildenden des Prüfungsjahrgangs 2013/2014 im gesamten Zuständigkeitsbereich der Steuerberaterkammer München - Oberbayern, Niederbayern und Schwaben - haben 545 ihre Prüfung bestanden, das entspricht 93,8 Prozent.

Die Festrede hielt Dr. Roland Jüptner, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Steuern. Er ging darauf ein, dass die Finanzämter in Bayern im vergangenen Jahr fast 100 Milliarden Euro eingenommen hätten. Steuerberatung und Steuerverwaltung hätten zwar das gleiche Ziel, nämlich die gesetzlich geschuldete Steuer. Nicht immer würden sich aber die Vorstellungen hierüber decken. Jüptner wünschte sich deswegen einen fairen Umgang miteinander. Damit sich am Ende nicht das einem amerikanischem Humoristen zugeschriebne Zitat bestätige, dass „das Steuerrecht mehr Menschen zum Sünder gemacht (habe) als der Teufel.“

Den Absolventen gratulierte Jüptner zu ihrer erfolgreich bestandenen Fachangestelltenprüfung. Sie hätten einen krisensicheren Beruf gewählt. Und als Fachangestellte für Steuerrecht den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gelegt.

Auch der Schulleiter der Städtischen Berufsschule für Steuern in München, Arpad Kozicz, lobte die Absolventen und verglich sie in seiner Rede mit den Fußball-Weltmeistern. Talent alleine genüge nicht, Fleiß und Durchhaltevermögen sei ebenso notwendig gewesen für eine so tolle Entwicklung – und Hilfe. Daher bedankte er sich für die Unterstützung durch die Ausbildungsbetriebe, Lehrkräfte, die Steuerberaterkammer München sowie die Eltern. Schwab stellte heraus, dass Steuerfachangestellten vielfältige Perspektiven zur Qualifizierung und Spezialisierung offen stehen, wie die Fortbildung zum Steuerfachwirt oder die Steuerberaterprüfung, um selbst einmal Chef einer Steuerberaterkanzlei zu werden. Er appellierte an die Absolventen, in ihrem Umfeld für den Beruf des Steuerfachangestellten zu werben: „Machen Sie deutlich, dass Sie gefragte Fachkräfte in einem modernen Beruf sind, die viel mit Menschen zu tun haben und moderne EDV einsetzen – und dass für diesen Beruf noch Nachwuchs gesucht wird.“

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