Zwei Leichtverletzte - Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln

80 Feuerwehrleute im Einsatz nach Störfall in Emmeringer Firma 

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80 Feuerwehrleute aus Emmering, Olching, Geiselbullach, FFB, Gröbenzell, Unterpfaffenhofen und die Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst waren vor Ort.

Emmering - Während der Nachtschicht wollte am 4. 3.  gegen 02.25 Uhr, ein 42-jähriger Beschäftigter eines metallverarbeitenden Betriebs in Emmering in einem Becken Abwasser reinigen. Dabei löste er eine chemische Reaktion aus, bei der eine Gaswolke entstand, die anschließend durch die Betriebshalle zog. Durch das Einatmen wurden der 42-Jährige und ein weiterer 37-jähriger Beschäftigter leicht an den Atemwegen verletzt. 80 Feuerwehrleute und der Rettungsdienst waren im Einsatz. 

Zwei Beschäftigte hatten Gase eingeatmet, sieben weitere Beschäftigte, die sich in der Halle aufhielten, wurden vorsorglich ärztlich untersucht. 

Beide wurden zur Beobachtung in ein nahe liegendes Krankenhaus gebracht. Der 42-Jährige konnte zwischenzeitlich wieder entlassen werden. 

Sieben weitere Beschäftigte, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls in der Halle aufhielten, wurden vor Ort vorsorglich ärztlich untersucht. Im Einsatz waren insgesamt rund 80 Kräfte der Feuerwehren aus Emmering, Olching, Geiselbullach, Fürstenfeldbruck, Gröbenzell,  Unterpfaffenhofen und die Kreisbrandinspektion Fürstenfeldbruck. Ferner war der Rettungsdienst mit umfangreichen Kräften eingesetzt. Ein Austritt von Schadstoffen über das Betriebsgelände hinaus, ist nach bisherigen Erkenntnissen nicht erfolgt. Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Die Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck war mit Absperr- und Verkehrsmaßnahmen eingebunden. Die Firma hat inzwischen den Betrieb wieder aufgenommen. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldruck und die Staatsanwaltschaft München II haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.

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