Rettungskräfte und Polizei wurden am Nachmittag des 15. März zur Turnhalle des Max-Born-Gymnasiums gerufen

Schlägerei zwischen Asylbewerbern in Germeringer Turnhalle

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Polizeibeamte der PI Germering, weitere Dienststellen sowie Rettungskräfte wurden wegen einer Auseinandersetzung zwischen in der Turnhalle des Max-Born-Gymnasiums untergebrachten Asylbewerbern alarmiert.

Germering - Mit Fäusten trugen Asylbewerber in der Turnhalle des Germeringer Max-Born-Gymnasiums am Nachmittag des 15. März ihre Meinungsverschiedenheiten aus. Offenbar kam es zwischen Nigerianern/Schwarzafrikanern und  Syrern wegen der Nutzung des einzigen Fernsehers zum Streit. Vier Bewohner wurden leichtverletzt, einen Asylbewerber  brachten die Rettungskräfte wegen einer Verletzung an der Schulter zur Abklärung in das Klinikum.

Der Sicherheitsdienst  in der Asylbewerber-Unterkunft in der  Turnhalle an der Johann-Sebastian-Bach-Straße hatte am Dienstagnachmittag gegen 14.15 Uhr  die Polizei alarmiert, nachdem es zu einem sich eskalierenden Streit zwischen Asylbewerbern gekommen war.

Da an der Auseinandersetzung nach Angaben des Mitarbeiters des Sicherheitsdienstes 30-40 Leute beteiligt waren, rückte die Germeringer Polizei umgehend mit starken Kräften und Unterstützung weiterer Dienststellen zu der genannten Turnhalle aus. Beim Eintreffen der Polizeikräfte hatte sich die Lage bereits wieder beruhigt. Die Beamten konnten insgesamt vier Syrer im Alter von 14 bis 23 Jahren feststellen, die leichte Verletzungen wie Schürfwunden erlitten hatten. Ein 18-jähriger Bewohner, dessen Nationalität nicht geklärt ist, erlitt eine Schulterverletzung und musste als Einziger mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Grund für die Auseinandersetzung zwischen Syrern und einer Gruppe Schwarzafrikanern lag in der Wahl des Fernsehprogramms des einzigen in der Turnhalle vorhandenen Fernsehers. 

Die Frage nach dem Auslöser der Massen-Schlägerei zwischen einer Gruppe Schwarzafrikanern und Syrern und wer daran beteiligt war,  muss  noch geklärt werden. Ermittlungen sind im Gange, allerdings müssen  - so die PI Germering -  spezielle Übersetzer eingeschaltet werden, denn die in die Auseinandersetzung verwickelten Flüchtlinge verstehen weder Deutsch, noch Englisch oder Französisch.

Bei der PI Germering wird wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung zwischen den vor Ort festgestellten Beteiligten ermittelt.

Eine Anfrage beim Landratsamt Fürstenfeldbruck ergab, dass derzeit 107 Asylbewerber in der Turnhalle  in Germering untergebracht seien, im Polizeibericht ist von derzeit 95 Asylbewerbern die Rede.

Es handelt sich um Familien. Die Hauptgruppe - so das LRA -  stellen Syrer, gefolgt von Irakern und Pakistani. Die drittgrößte Gruppe sind die Afghanen, gefolgt von Nigerianern und einzelnen Angehörigen anderer Nationalitäten. 

redkb

 

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