Rohbau wurde fertiggestellt

SV Puchheim feiert Richtfest für neues Vereinshaus

Vereinsmitglieder, Stadträte, Bürgermeister Norbert Seidl und Mitarbeiter des WEP beim
Richtfest für das neue Vereinshaus des SV Puchheim
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Vereinsmitglieder, Stadträte, Bürgermeister Norbert Seidl und Mitarbeiter der WEP beim Richtfest für das neue Vereinshaus des SV Puchheim

Puchheim - Nur noch wenige Pinselstriche und das alte Vereinsheim erstrahlt in neuem Glanz. Zeit wird es, schließlich soll bereits im Oktober der Neubau mit Kabinen, Duschen, Aufenthaltsraum und Büro im angrenzenden Gebäude offiziell in Betrieb genommen werden. Hierzu wurde am 18. September das Richtfest – die Fertigstellung des Rohbaus – gefeiert.

Ganz nach dem Motto „Wenn es hinten neu ist, sollte es auch vorne passen“, brachten eine Handvoll Burschen des SV Puchheim ihr altes Vereinshaus in Eigenregie auf Vordermann und unterzogen es einer Grundsanierung. Angefangen von Streichen wurde auch der komplette Boden herausgenommen und neu verfließt.

Keine Zapfanlage, aber dafür eine Stereoanlage

Etwa sechs Wochen haben die Burschen nun das Gebäude renoviert und auch wenn eine Zapfanlage noch nicht geplant ist, wie Bürgermeister Norbert Seidl scherzhaft anregte, können die Burschen zukünftig gemütliche Filmabende und, sofern es die derzeitige Lage zulässt, dank einer installierten Stereoanlage kleinere Feste feiern. „Jetzt haben wir das, was wir immer schon wollten“ ist SVP-Vorstand Peter Hahn begeistert. Denn auch die Planungen für den Neubau laufen bereits seit 2014.

„Ich freue mich, dass wir es endlich zu Ende bringen“, sagte der städtische Sportreferent Rainer Zöller. Zwar hätte es auch hier im Vorfeld viele Diskussionen im Stadtrat gegeben, doch sei man zufrieden, was schlussendlich herausgekommen sei. „Sport ist wichtig in Puchheim“, betonte er und verwies unter anderem auf die angegangenen Projekte der Stadt wie den Spatenstich für das neue Hallenbad (wir berichteten). Da die Kosten für den Neubau zum Teil auch vom Verein getragen werden, war der Stadt besonders wichtig, dass das Projekt im Kostenrahmen ablaufe.

Nachhaltige Bauweise stand im Vordergrund

„Uns war wichtig, dass es praktisch, kostengünstig und ökologisch ist“

Puchheimer Bürgermeister Norbert Seidl

Daher wurde für die passenden Bauträger die städtische Wohnbaugesellschaft Puchheim (WEP) beauftragt, mit deren erstem Projekt – Modulhäuser in Fertigbauweise in Puchheim-Ort – man sehr zufrieden sei. Wie auch in der Schwarzäckerstraße wurde in dem Neubau des Vereinshauses Konstruktionsvollholz, Structure Board sowie 3-Schichtpatten-Fichte verbaut. „Uns war wichtig, dass es praktisch, kostengünstig und ökologisch ist“, sagte Bürgermeister Norbert Seidl.

So ist das neue Sportlerheim aufgebaut

Mit Kosten von derzeit unter 900.000 Euro liege man den Schätzungen zufolge laut Bernhard Nüsse von der WEP gut im Rahmen. Sobald das Gebäude fertig gestellt wird, werden sich im unteren Teil des zweistöckigen Gebäudes zwei Kabinen, zwei Duschen, eine Schiedsrichterkabine sowie eine Behindertentoilette befinden. Neben ebenfalls zwei Kabinen soll es im oberen Bereich zudem einen Aufenthaltsraum und ein Büro geben. „Die Grundfläche beträgt rund 280 Quadratmeter auf zwei Etagen“, sagt Nüsse. Bei Wunsch kann im Nachhinein zudem noch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert werden, da die nötigen Anschlüsse vorhanden sind.

Felix Hamann

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