Technisches Hilfswerk FFB hat keine Nachwuchssorgen

Zumindest um den Nachwuchs braucht sich der Ortsverband Fürstenfeldbruck des Technischen Hilfswerkes (THW) keine große Sorgen zu machen. „Wir konnten 2008 neun neue Helfer aufnehmen“, berichtete der Ortsbeauftragte Franz Bretz auf dem Neujahrsempfang der Hilfsorganisation. Den wie in den vergangenen Jahren auch diesmal zahlreich vertretenen Gästen aus der Politik gab Bretz allerdings auch einen Wunsch mit auf den Weg. Das THW solle mehr in die Struktur der Integrierten Leitstelle mit einbezogen werden. „Nur so können wir unsere volle Leistungsfähigkeit erhalten“, sagte Bretz.

Der stellvertretende bayerische THW-Landesbeauftragte Dirk-Hubertus Bosse betonte den Wert der Kontaktpflege seitens des THW zu anderen Organisationen wie etwa der Polizei. „Wenn man außerhalb von Einsätzen im Gespräch bleibt, klappt es auch im Ernstfall besser.“ Allerdings mahnte Bosse auch die Politik, den Hilfsorganisationen wie dem THW mehr Beachtung zu schenken. Dessen Fuhrpark könne durchaus eine Modernisierung vertragen, so Busse. „Eine Entscheidung in diese Richtung könnte auch die ehrenamtlich Tätigen wieder mehr motivieren.“ In diesem Zusammenhang ging der stellvertretende Landesbeauftragte auf die aktuelle Wirtschaftsdiskussion ein. „Mit der Beschaffung von neuen Fahrzeugen könnte man auch etwas für die Konjunktur tun.“ Weitgehend ruhig verlief dagegen für das Brucker THW das Jahr 2008. Lediglich drei große Einsätze verzeichnet die Jahresbilanz, darunter die Beseitigung von Sturmschäden auf der B2 im März des vergangenen Jahres. Aktiv blieben die 145 Mitglieder dennoch. Bei der Absicherung der Bayern-Radrundfahrt, verschiedenen Baumfällarbeiten oder bei unterstützenden Arbeiten zu Filmaufnahmen in Germering bewiesen sie ihre Vielfältigkeit. „Das THW ist in unserem Alltagsleben ein wichtiger Bestandteil“, fasste dies Brucks Zweiter Bürgermeister Hans Schilling zusammen.

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