CSU-Ortsvorstandes und CSU-Gemeindefraktion Gröbenzell benannte Bgm.-Kandidaten

Breitenfellner als "Mister-94-Prozent" zum Bürgermeisterkandidaten gekürt

+
Der Gröbenzeller CSU-Ortsvorsitzende Thomas Eichler (li.) und der designierte Bürgermeisterkandidat Thomas Breitenfellner.

Gröbenzell – Als Nachfolger für Bürgermeister Dieter Rubenbauer (CSU), der bei den Kommunalwahlen 2014 nicht mehr antritt, sprachen sich 15 der 18 Mitglieder des CSU-Ortsvorstandes und der CSU-Gemeindefraktion für den 31-jährigen Medienunternehmer Thomas Breitenfellner als Kandidaten aus. 

 

Bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme erhielt der seit 2006 die CSU im Gemeinderat anführende Breitenfellner mit 94 Prozent eine breite Zustimmung. Breitenfellner war, nachdem der frühere Ortsvorsitzende Dr. Tobias Huttenloher auf eine Kandidatur verzichtet hat, bekanntlich der einzige Bewerber.

 So sehr sich der am 1. April 1982 in Gröbenzell geborene Breitenfellner über das „breite Vertrauen“ und über die zahlreichen Unterstützerreden freute, wie er beim Pressegespräch am 10. April im Stockwerk eingestand, so ist er sich aber auch darüber im Klaren, dass dies zunächst nur der erste Schritt ist auf dem Weg ins Gröbenzeller Rathaus. Das gute interne Abschneiden hat Breitenfellner vornehmlich den jüngeren Parteimitgliedern zu verdanken, die älteren haben eher verhalten auf seine Kandidatur reagiert. 

Die Kritiker, die ihm in erster Linie seine Jugend vorhalten, erinnert Breitenfellner, dass die Vorgänger bei ihrem Amtsantritt auch nicht älter waren, als er. So war Eike Götz 32 Jahre alt, Bernd Rieder 37 und Dieter Rubenbauer 33 Jahre. „Unsere Aufgabe ist es, diese Vorurteile auszuräumen“, meinte der CSU-Ortsvorsitzende Thomas Eichler. „Ich bin mir sicher, dass wir mit Breitenfellner den richtigen Kandidaten haben.“ 

Trotz seiner „Jugend“ besitzt der Gröbenzeller Unternehmer langjährige politische Erfahrung. Bereits mit 15 Jahren verfolgte er als Zuhörer schon fast jede Gemeinderatssitzung, trat 1998 in die Junge Union und in die CSU ein, zog 2002 in den Gemeinderat ein und ist mittlerweile seit sieben Jahren Fraktionsvorsitzender sowie seit fünf Jahren im Kreistag. Ab 2003 bis 2008 war Breitenfellner nach einem Volontariat als Redakteur beim "Bayernkurier"  beschäftigt, der von der Christlich-Sozialen Union herausgegeben wird. 

Sollte Breitenfellner alle politischen Hürden erfolgreich nehmen, will er sich als Bürgermeister vor allem der Entwicklung des Ortszentrums widmen.  „Das erkläre ich zur Chefsache“, betonte Breitenfellner. Die Gröbenzeller möchten endlich Ergebnisse sehen. Gröbenzell sei für ihn eine „Herzenssache“, wo es  gelte,  die Liebenswürdigkeit der Gemeinde, den Gartenstadtcharakter noch mehr zu stärken.

 Als weitere Eckpunkte seiner Politik sieht Breitenfellner dem Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, die Wirtschaftsförderung sowie die Bewahrung der hohen Gröbenzeller Lebensqualität durch Schaffung und Erhaltung von Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangeboten, Kultur, Sport, wobei solide Finanzen über allem stehen. 

Dazu will Breitenfellner die Bürgerkommunikation und Bürgereinbindung intensivieren. „Erst informieren, dann diskutieren, dann entscheiden. So lautet mein Dreisatz“, sagte er. „Wenn wir den beherzigen, dann kommen wir voran.“ Breitenfellner:  „Ich will Bürgermeister von Gröbenzell werden“. Zugleich teilte er mit, sollte er 2014 ins Gröbenzeller Rathaus einziehen, dass er sich komplett aus dem operativen Geschäft seines Unternehmens mit acht festen Mitarbeitern zurückziehen werde. Auch von seinem Amt als stellvertretender JU-Bundesvorsitzender würde er dann zurücktreten. „Das Bürgermeisteramt erfordert volle Konzentration.“ 

 Dieter Metzler

 

Auch interessant

Meistgelesen

Ballenpresse fängt Feuer
Ballenpresse fängt Feuer
Grundschüler ernten und kochen gemeinsam
Grundschüler ernten und kochen gemeinsam
"Summer Splash" mit Radio Fantasy im Allgäu Skyline Park
"Summer Splash" mit Radio Fantasy im Allgäu Skyline Park
Mit Picknickkorb zum Kloster
Mit Picknickkorb zum Kloster

Kommentare