Nur noch Landrat

Thomas Karmasin will nicht mehr als Kreisvorsitzender kandidieren

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Landrat Thomas Karmasin tritt nicht noch einmal zur Wahl des Kreisvorsitzenden an

Der Generationenwechsel in der Landkreis-CSU setzt sich weiter fort. Auf Gerda Hasselfeldt, die nicht mehr bei den letzten Bundestagswahlen antrat, folgte Katrin Staffler, auf Reinhold Bocklet, der sich bei den vergangenen Landtagswahlen nicht mehr zur Verfügung stellte, Benjamin Miskowitsch. Nun teilte der Kreisvorsitzende der CSU, Landrat Thomas Karmasin, wenige Tage vor seinem 56. Geburtstag mit, dass er im kommenden Jahr bei den parteiinternen Wahlen nicht mehr als Kreisvorsitzender kandidieren werde.

Fürstenfeldbruck - Der in Eichenau lebende Karmasin übernahm den Vorsitz des CSU-Kreisverbandes im Jahre 2007. Als Landrat wird Karmasin im Jahr 2020 jedoch erneut antreten. Die Fraktion beschloss bei ihrer zweitägigen Klausurtagung einstimmig, Karmasin der Kreisvertreterversammlung wieder als Kandidaten für die bevorstehenden Landratswahlen im übernächsten Jahr vorzuschlagen. Als Grund, nicht mehr für den Kreisvorstand anzutreten, nannte Karmasin neben seiner starken zeitlichen Beanspruchung nicht zuletzt auch durch Verbandsämter auf Landes- und Bundesebene, in erster Linie aber, dass es ihm schwer falle, dezidiert Parteipositionen sichtbar zu machen. Seine Erklärungen und Stellungnahmen würden fast immer als Meinung des Landrats wiedergegeben, so dass der Kreisverband dahinter kaum profiliert in Erscheinung treten würde. Das würde sich seiner Meinung nach im Kommunalwahlkampf noch verschärfen. Auch zur Nachfolge im Amt des Kreisvorsitzenden hat sich Karmasin geäußert. Er schlägt Katrin Staffler vor. Sie sei als Kreisrätin und Mitglied im CSU-Kreisvorstand bestens im Landkreis und Kreisverband verwurzelt. Zudem sei sie als Bundestagsabgeordnete und langjähriges Mitglied des Bezirksvorstands Oberbayern über die Landkreisgrenzen hinaus vernetzt und werde von Kollegen sehr geschätzt. Außerdem habe sie sich große Anerkennung mit ihrem professionell und vor allen Dingen menschlich nahbar geführten Wahlkampf verdient, so Karmasin.

Dieter Metzler

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