Spenden für viele Schützlinge benötigt

Tierfreunde Brucker Land: „Fighter“ kämpft sich durch

Katzenbaby Fighter wird von Tierheimmitarbeiterin mit Fläschen gefüttert
+
„Fighter“ ist eine echte Kämpfernatur. Die Tierfreunde bitten um Spenden, damit Fälle wie „Fighter“ gerettet werden können.

Maisach - Das TierQuarTier der Tierfreunde in Maisach ist voll mit Notfällen. Katzenkinder und unkastrierte Katzen stellen den Großteil der Schützlinge dar.

Spenden noch und nöcher brauchen die Tierfreunde, die tagtäglich im Einsatz sind. Und gute Nerven. Denn die psychische Belastung sei groß, sagt Andrea Mittermeir, Vorstand und Tierheimleitung. Nachdem die erste Welle an Katzenkindern gut vermittelt werden konnte, kam der nächste Schwung. Durchfall, tränende Augen seien nicht ganz so schlimm, denn dies lässt sich behandeln.

Für „Fighters“ Geschwister war es zu spät

Schlimmer seien Fälle wie jener von „Fighter“. Nicht umsonst heißt das Katzenkind so: Kämpfer. Auf einem Hof geboren, verloren er und seine vier Geschwister die Mutter. Jede Stunde zählt in diesem Alter. Kälte und Hunger mussten sie erfahren, als die Katzenmutter nicht wiederkam. So starben drei, zwei kamen ins TierQuarTier. Zu spät für Fighters Brüderchen. Er schlief nur wenige Stunden danach ein. Ausgemergelt. Unterkühlt. Scheinbar gerade noch rechtzeitig für den letzten der Familie. „Das Tigerkaterchen trinkt gut und hat sich zwischenzeitlich erholt, gewinnt an Gewicht und Kraft“, ist Mittermeir froh. Und dennoch ein trauriges Schicksal, das nicht hätte sein müssen.

Kastrationspflicht erwünscht

„Eine Kastrationspflicht“ wünschen sich die TFBLer und mehr Aufklärung seitens der Politik. „Es bräuchte Auflagen und Druck. Mit Katzenliebe und Tierschutzgedanken komme man oft nicht weit“, weiß Mittermeir.

Bedarf nach richtigem Tierheim ist riesig

Wie also helfen? Die eigene Katze(n) sollte man kastrieren lassen, und an erster Linie sollte das adoptieren statt kaufen stehen. Natürlich helfen auch Spenden an Tierschutzvereinen. Denn die Kosten sind immens, der Druck groß. Der größte Wunsch? „Ein festes Team von Angestellten und ein richtiges Tierheim, unterstützt von vielen Sponsoren und Ehrenamtlichen. Je mehr wir sind, desto besser die Versorgung. Der Bedarf ist immens!“ sagt Andrea Mittermeir.

Monatliche Patenschaft hilft viel

Wer die TFBLer bei ihrem Einsatz unterstützen möchte, setzt ein Zeichen mit beispielsweise einer monatlichen Patenschaft oder bedenkt sie im Testament. Nähere Informationen gibt es online unter www.tfbl.de, telefonisch 08135 994382 oder auch bei facebook.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zum Beginn der Starkbierzeit: Abfüllung des Prinzregent Luitpold Weizenbock
Zum Beginn der Starkbierzeit: Abfüllung des Prinzregent Luitpold Weizenbock

Kommentare