Tierseuche: Meldepflicht für Bienenhalter

Faulbrut: Bienen mussten getötet werden

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Bei Bienen in Türkenfeld wurde der Ausbruch der Faulbrut festgestellt - die Tiere mussten getötet werden, um eine Ausbreitung zu verhindern.

In einer Bienenhaltung in Türkenfeld wurde am 16. Juli der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt.

Türkenfeld – Das Landratsamt Fürstenfeldbruck hat deshalb einen Sperrbezirk um diesen Betrieb mit einem Radius von etwa zwei Kilometern eingerichtet, welcher Teile der Gemeinde Türkenfeld umfasst. In diesem Sperrbezirk wurden für alle Bienenbestände bestimmte Vorsichtsmaßnahmen angeordnet.

Erkrankte Bienen unschädlich beseitigt 

So dürfen von dort Bienenvölker nicht weggebracht werden. Ferner werden alle Bienenvölker im Sperrbezirk zwei Mal im Abstand von mindestens zwei Monaten untersucht. Im betroffenen Bestand wurden die erkrankten Bienenvölker bereits getötet und unschädlich beseitigt. 

Meldepflicht für alle Imker

Das Veterinäramt ruft alle Bienenhalter auf, ihrer Meldeverpflichtung nachzukommen. Die Anzeige ist auch telefonisch unter der Telefon-Nummer 08141 519-285 möglich. Bei der amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Sie ist im Landkreis Fürstenfeldbruck zuletzt im Jahr 2011 aufgetreten. Die Imker im gesamten Kreisgebiet sind dazu aufgerufen, den Gesundheitszustand ihrer Bienenvölker besonders kritisch zu beobachten und Auffälligkeiten dem Veterinäramt mitzuteilen. 

Honiggläser ausspülen

Die Sporen des Krankheitserregers werden unter anderem auch über Honigreste weiter- übertragen, die von anderen Bienen aufgenommen werden. So kann jedermann auch einen Beitrag zum Schutz der nützlichen Bienen vor dieser Seuchengefahr leisten, wenn Honiggläser gründlich ausgespült werden, bevor diese zum Beispiel über Altglas-Container entsorgt werden.

red

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