Kriminalpolizei FFB und Staatsanwaltschaft München II ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts in Puchheim 

Nach Messerattacke auf 51-jährigen Arbeiter Geständnis - Polizei sucht nach Tatwaffe

Puchheim - Laute Hilfeschreie eines Mannes aus einem Nachbarzimmer alarmierten Pensionsgäste um 3 Uhr morgens am 10. 11. in Puchheim. Sie verständigten den Rettungsdienst. Das 51-jährige Opfer wurde mit schweren Verletzungen im Bereich des Oberkörpers  aufgefunden und in einer Münchner Klinik notoperiert. Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck und Staatsanwaltschaft München II ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts.  Ein kurze Zeit später  im Bereich des Ikarus-Centers festgenommener Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft und hat mittlerweile die Tat gestanden. Die Polizei bittet bei der Suche nach der Tatwaffe die Bevölkerung um Mithilfe.

Am Morgen des 10. 11.  kam es in einer Pension in Puchheim zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf einer der Arbeiter, die sich dort eingemietet hatten,  mit einem Messer schwer verletzt wurde. Pensionsgäste, die gegen 3 Uhr morgens Schreie eines Mannes aus einem Nachbarzimmer hörten, kamen zur Hilfe und verständigten über Notruf den Rettungsdienst. Das Opfer wurde mit schweren Oberkörperverletzungen in eine Münchner Klinik eingeliefert. Es befand  sich nach einer sofort durchgeführten Notoperation außer Lebensgefahr. 

Mitbewohner der Pension berichteten bei einer Erstbefragung gegenüber der Polizei von einem Mann, der unmittelbar nach der Tat aus der Pension flüchtete. Der von den Nachbarn beschriebene 32-jährige Tatverdächtige konnte wenig später im Rahmen einer polizeilichen Fahndung von Beamten der Polizeiinspektion Germering festgenommen werden. 

 Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II  wurde der Festgenommene  dem Richter beim AG München wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts vorgeführt. Es wurde ein Dolmetscher eingeschaltet, denn die beiden bei einem auswärtigem Unternehmen beschäftigten Arbeiter stammen aus dem Baltikum. Der Beschuldigte, der ebenso wie das Opfer zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung  mit dem Messer alkoholisiert war, hat die Tat mittlerweile gestanden. 

Von der Tatwaffe fehlt aber weiterhin jede Spur. Nach Angaben des Beschuldigten hatte er das Tatmesser während seiner Flucht über Felder am Ortsrand weggeworfen. Er wurde im Bereich des Ikarus-Centers festgenommen. Bisherige polizeiliche Suchmaßnahmen blieben erfolglos. 

Zur Auffindung der Tatwaffe bittet die Polizei um Mithilfe der Bevölkerung. Bei dem Messer soll es sich nach Angaben des Inhaftierten um ein etwa 10 cm großes Klappmesser mit Holzgriff und der Aufschrift „Columbia“ handeln. Zeugenaufruf: Wer hat im Bereich zwischen Puchheim und Gewerbegebiet Puchheim 2 ein, wie oben beschriebenes Messer gesehen oder kann Hinweise zum Verbleib geben? Bei Auffinden des möglichen Tatmessers wird gebeten, die Polizei zu verständigen.

Hinweise an die Kripo Fürstenfeldbruck unter Tel.-Nr. 08141/6120

redkb

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