Christbaumverkauf des Rotary Clubs

Christbaumverkauf in Grafrath: 500 Bäume finden neues Heim

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Rund 500 Bäume fanden beim Rotary-Christbaumverkauf einen neuen Besitzer und konnten gleich vor Ort fachmännisch verpackt werden.

Eine der schönsten Weihnachtstraditionen ist wohl der geschmückte Christbaum. In Grafrath konnte man sich seinen Baum nicht nur aussuchen, sondern sogar selbst schlagen – beim traditionellen Christbaumverkauf des Rotary Clubs Fürstenfeldbruck. Rund 500 Bäume fanden den Weg in die Wohnzimmer

Grafrath - Seit vielen Jahren veranstaltet der Club seinen Christbaumverkauf in Grafrath. In einem privaten Waldstück in der Nähe des Bahnhofs können die Käufer mit Säge oder Beil losziehen und sich ihre Tanne oder Fichte aussuchen und frisch fällen. „Der Rotary Club erwirbt die Bäume von dem Waldeigentümer und verkauft sie dann weiter“, erklärt der Brucker Rotary-Präsident Christian Frühwald. Weil der Club die Bäume zu einem günstigen Preis erwerben kann, bleibt beim Verkauf jedes Jahr eine erkleckliche Summe hängen. Der Erlös fließt in das Mittelschulprojekt des Rotary Clubs. 

Rotary Club unterstützt Projekte rund um den Bewerbungsprozess

Mit dem Geld wird ein Coaching der Schüler der siebten bis neunten Klassen der Brucker Mittelschule West finanziert. Geübt wird dabei alles rund um den Bewerbungsprozess. „Das geht von Infos zu den einzelnen Berufen bis hin zu gestellten Bewerbungsgesprächen“, erläutert Frühwald. Außerdem wird die Mittelschule bei der Beschaffung digitaler Medien unterstützt. Weitere Projekte, bei denen der Rotary Club sich künftig engagieren will, sind Artenschutzprojekte im Landkreis, ein bundesweites Projekt zur Aufforstung in Mexico sowie weitere Pflanzaktionen. Der Christbaumverkauf in Grafrath – traditionell am 2. Advent – bietet dafür eine gute Basis, hat er sich doch seit Jahren etabliert. Sogar von weiter weg reisen die Menschen an, um ihren Baum zu schlagen. 

Gefällten Bäume werden später wieder aufgeforstet

„Inzwischen entschuldigen sich einige Stammkunden schon, wenn sie mal nicht kommen können“, erzählt Frühwald amüsiert. Doch auch wenn der eine oder andere mal fehlt: Die Aktion ist inzwischen jedes Jahr ein großer Erfolg. 500 Bäume in allen Größen finden einen neuen Besitzer. Die gefällten Bäume werden später wieder aufgeforstet. Junge Bäume sind auch jetzt schon zwischen den größeren Tannen und Fichten zu sehen und warten auf Käufer in den kommenden Jahren. Das Angebot runden die Bayerischen Staatsforsten ab, die Produkte aus dem Wald verkaufen. Besonderer Höhepunkt sind Holzskulpturen, die ein Mitarbeiter der Staatsforsten vor den Augen der Besucher mit einer Motorsäge erschafft.

Andreas Daschner

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